Austria Lustenau reagiert auf die Mählich-Gerüchte

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Austria Lustenau war mit einem namhaft aufgerüsteten Kader in die Saison der HPYBET 2. Liga gestartet. Bereits nach sechs Runden herrscht im Ländle aber pure Ernüchterung.

Der Meisterkandidat ging als 13. mit nur sieben Punkten in die Länderspielpause - viel zu wenig für die eigenen Ansprüche. Trainer Gernot Plassnegger wurde entlassen, seitdem läuft die Suche nach einem Nachfolger.

Und da tauchte zuletzt mit Ex-Sturm-Trainer Roman Mählich ein bekannter Name in den Medien auf. "Das kam nicht von Vereinsseite, sondern von einer externen Person", sagt Austria-Sportdirektor Christian Werner auf LAOLA1-Nachfrage. Roman Mählich sei aber ein sehr spannender Trainer, fügt er hinzu.

Es kann immer etwas passieren

"Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nichts vermelden, aber auch nichts ausschließen. Es ist alles noch in der Verlosung."

Werner über den Stand der Dinge

"Roman Mählich wurde, wie viele andere Namen auch, von den Medien ins Spiel gebracht. Aber klar ist auch, dass man sich als Klub mit so einem Trainer beschäftigt, wenn er auf dem Markt ist", so Werner.

In Lustenau will man sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht in die Karten schauen lassen. Beim Schlagerspiel der Runde am Freitag (19:10 Uhr, im LIVE-Stream und LIVE-Ticker) bei Tabellenführer Austria Klagenfurt wird aller Wahrscheinlichkeit nach Tamas Tiefenbach an der Seitenlinie stehen.

"Ich kann und will keine Prognose abgeben, wann wir einen neuen Trainer präsentieren. Wir haben mit mehreren Kandidaten sehr, sehr gute Gespräche geführt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nichts vermelden, aber auch nichts ausschließen. Es ist alles noch in der Verlosung", entkräftet der Sportdirektor die Spekulationen. 

Profil steht

Sicher scheint bisher nur das Anforderungsprofil an den neuen Übungsleiter zu sein. "Es ist ganz klar, dass es auf mehreren Ebenen stimmen muss", sagt Werner. "Wir wollen einen Trainer, der die Mannschaft aufrichtet und sie motivieren kann. Natürlich muss er auch taktisch ein sehr, sehr gutes Niveau haben."

Es sei ohnehin wichtig, so der Sportdirektor, dass sowohl die menschliche, als auch taktische Komponente stimmen würde. Und: "Er muss die Aufbruchsstimmung, die wir vor Saisonbeginn hatten, wieder entfachen und auch voll mittragen."

Etwas, das Gernot Plassnegger scheinbar nicht mehr zugetraut wurde. "Es war für niemanden im Verein eine leichte Geschichte. Der Gernot hat in Lustenau über einen langen Zeitraum eine super Arbeit geleistet. Die Spieler haben es zwar professionell aufgenommen, aber es ist keinem leicht gefallen", sagt Werner.

Textquelle: © LAOLA1.at

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