2. Liga - Hans Kleer: "Dort ist der Hund begraben"

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Die zweithöchste Spielklasse ist spannender denn je zuvor. Underdogs mischen die Liga auf, während Top-Favoriten wie SV Ried oder Austria Lustenau straucheln.

Johann Kleer - TV-Experte des Sonntagsspiels zwischen Vorwärts Steyr und den Young Violets (ab 10:30 Uhr im LIVE-Stream) - "kleert" im LAOLA1-Interview über seine Sichtweise auf: "Vor der Saison hätte ich schon gedacht, dass einige Mannschaften vor dem Rest stehen. Ich hätte gedacht, dass sich Teams wie Ried, Austria Lustenau oder Klagenfurt absetzen werden. Das ist derzeit nicht der Fall, es ist komplett ausgeglichen."

Der 50-jährige Trainer, der u.a. Lustenau, Wr. Sportclub, FAC, Horn, Vienna und Karabakh coachte, ist derzeit auf Jobsuche, mit dem einen oder anderen Zweitligisten war er im Sommer in Kontakt, doch die Pause nach dem weniger erfreulichen Ende beim nicht aufstiegsberechtigen FC Mauerwerk tut ihm gut.

LAOLA1: Deine erste Partie als LAOLA1-Experte lautet Vorwärts Steyr gegen die Young Violets. Was kannst du schon vorab darüber sagen?

Johann Kleer: Ich bin jetzt schon ein paar Wochen ausgiebig in der Beobachterrolle, daher interessiert es mich, auch diese andere Sichtweise kennenzulernen. Das ist sicher nicht schlecht, weil man als Trainer auch immer wieder journalistischen Fragen ausgesetzt ist. Daraus kann man neue Schlüsse ziehen. Vorwärts Steyr kann man als Mannschaft der Stunde bezeichnen, als Überraschungsmannschaft, wo sie derzeit stehen – das hätte ihnen vor der Saison keiner zugetraut. Und die andere Mannschaft ist jene der Enttäuschung, mit einem Punkt aus sieben Spielen – das hätte sich auch keiner erwartet. Dadurch, dass ich in Wien lebe, habe ich die Violets schon öfters gesehen. Sie haben nach diesem schlechten Start eine große Aufgabe vor sich, nicht nur sportlich, sondern auch mental.

LAOLA1: Wie hast du dich bisher mit der 2. Liga auseinandergesetzt?

Kleer: Eigentlich sehr intensiv, weil ich vor der Saison mit dem einen oder anderen Verein in Kontakt war und auch einige Spieler von meiner letzten Mannschaft Mauerwerk in die 2. Liga gegangen sind, mit denen ich auch noch engen Kontakt habe. Ich habe Spiele der Young Violets, Horn, FAC gesehen, ich bin ganz gut informiert.

LAOLA1: Willst du sagen, bei welchen Vereinen du im Sommer im Gespräch warst?

Kleer: Das weiß man eh, es gibt ja immer mehrere Vereine rund um Wien, die interessant sind. Es ist leider nichts geworden, somit habe ich jetzt eine Pause, die mir persönlich sehr gut tut. Das Trainergeschäft ist sehr energieraubend und intensiv. Jetzt hat man endlich einmal Zeit für andere Sachen, aber trotzdem bleibt man dem Fußball treu und ist am Laufenden.

LAOLA1: Zurück zur 2. Liga! Bei einem Blick auf die Tabelle – was überrascht dich bisher am meisten?

Kleer: Einerseits natürlich die Ausgeglichenheit. Vor der Saison hätte ich schon gedacht, dass einige Mannschaften vor dem Rest stehen. Ich hätte gedacht, dass sich Teams wie Ried, Austria Lustenau oder Klagenfurt absetzen werden. Das ist derzeit nicht der Fall, es ist komplett ausgeglichen. Wenn man mal gewinnt, ist man gleich Dritter oder Vierter, wenn man mal verliert, gleich Zwölfter oder 13. Das ist schon überraschend für mich, dass sich diese Top-Mannschaften nicht durchsetzen können.

"Wenn man Qualität holt, dann ist man gefordert auch eine Mannschaft zu finden. Vielleicht hat der Trainer zu wenig Zeit gehabt, die richtige Mischung zu finden. Ich glaube, dass in der Defensive der Hund begraben liegt. Die Defensive gewinnt die Meisterschaft und die Offensive vielleicht die Zuschauer. Da müssen sie defensiv besser arbeiten, um auch erfolgreich Fußball zu spielen."

Kleer über Austria Lustenaus Probleme

LAOLA1: Ried, Lustenau, Wacker – große Klubs, die um den Aufstieg mitspielen wollen. Wo siehst du die Gründe, dass es bei ihnen noch nicht läuft?

Kleer: Bei Lustenau und Wacker bin ich eigentlich zu weit weg, um es wirklich beurteilen zu können. Man sieht halt nur die Ergebnisse, die nicht passen und die Spiele. Bei Wacker hat es durch den Abstieg und den großen Kaderumbruch auch qualitative Gründe. Bei Lustenau hat man gesehen, dass der Trainer gewechselt wurde. Da waren die Erwartungen groß mit neuem Sponsor und neuem Vorstand. Dort wollte man unbedingt heuer aufsteigen oder zumindest um den Titel mitspielen. Der Grund in Lustenau ist eher die Defensive, da reden alle über dieses 5:8 gegen die Juniors OÖ vor drei Wochen. Als Meister-Mannschaft acht Tore zu kriegen, auch wenn ich dann zu zehnt bin – das hat mehrere Gründe. Das darf einer Top-Mannschaft eigentlich nicht passieren.

LAOLA1: Du hast eine Vergangenheit bei Austria Lustenau als Spieler und Trainer. Die Vorarlberger sind nach einem guten Start weit abgerutscht, haben aber im Sommer extrem aufgerüstet. Ist das Team erst in der Findungsphase oder wie beurteilst du das?

Kleer: Aus der Ferne betrachtet ist auch der eine oder andere Spieler verletzt. Patrik Eler ist qualitativ ein Top-Spieler, der in der Offensive abgeht. Natürlich ist eine Findungsphase da, aber die haben alle Mannschaften, andererseits hatte man eine Vorbereitung. Wenn man Qualität holt, dann ist man gefordert, auch eine Mannschaft zu finden. Vielleicht hat der Trainer zu wenig Zeit gehabt, die richtige Mischung zu finden. Ich glaube, dass in der Defensive der Hund begraben liegt. Die Defensive gewinnt die Meisterschaft und die Offensive vielleicht die Zuschauer. Da müssen sie defensiv besser arbeiten, um auch erfolgreich Fußball zu spielen.

LAOLA1: Lustenau wird oft als Aufstiegskandidat genannt, wrd der Rolle aber nie gerecht. Ist das typisch für den Verein?

Kleer: Sie haben natürlich mental viel zu kämpfen, weil sie gefühlte zehn Jahre Aufstiegskandidat sind, mitspielen und es dann nicht schaffen. Ich glaube, das hängt in den Köpfen überall drinnen. Deswegen ist jetzt ein neues Präsidium gekommen und mit dem Schwung sollte man es schaffen. Aber wenn man das nicht schafft, dann fehlt irgendetwas im Umfeld. Was natürlich schade ist, weil ein zweiter Verein würde Vorarlberg gut tun.

LAOLA1: Zuletzt war Peter Pacult Experte, der Ähnliches über Ried gesagt hat: Je länger sie in der 2. Liga bleiben, desto schwieriger werden die Rieder raufzukommen. Teilst du diese Meinung?

Kleer: Ganz klar, das ist genau das gleiche. Ried ist voriges Jahr schon als Favorit gehandelt worden, war bis zwei Runden vor Schluss Erster und hat es dann knapp nicht geschafft. Diese Ereignisse prägen einen Verein, weil man das nächste Mal auch nicht ruhig bleibt, wenn man vorne oder in so einer Phase ist. Man wird dann eher in negative Gedanken hinteingedrängt. Sie haben heuer die große Möglichkeit, weil Lustenau als Konkurrent und Wacker auch nicht so gut performen. Nur Austria Klagenfurt hat eine solide Bilanz. Aber die Meisterschaft ist noch lange, es ist noch nichts verloren für alle Mannschaften und Titelkandidaten.

LAOLA1: Die Kärntner haben bisher zumindest die Pflicht erfüllt und sind Erster.

Kleer: Genau, die performen gut, bringen die Leistung, haben eingekauft und Qualität geholt. In der Offensive sind sie sehr stark, da haben sie mit zwei Spielern, die ich auch kenne, Oliver Markoutz und Dario Pecirep, zwei Top-Stürmer, die auch treffen. Aber das ist die einzige Mannschaft, die dort steht, wo man sie erwartet hat.

LAOLA1: Zurück zu deinen Ex-Vereinen, der FAC überrascht positiv. Die Floridsdorfer haben in den letzten Jahren auch immer mit Ups and Downs zu kämpfen gehabt.

Kleer: Da macht Mario Handl einen sehr guten Job, die Ergebnisse sprechen für ihn und den Verein. Auch mit einer Mannschaft, die in der Dichte nicht so gut aufgestellt ist. Er hat einen sehr kleinen Kader, aber derzeit läuft es ganz gut, die engen Spiele wurden zu Hause immer gewonnen wie gegen Innsbruck und GAK. Das hat am Anfang für einen positiven Lauf gesorgt. Derzeit ist der vierte Platz überraschend, aber wenn man sich die Tabelle anschaut, darf man sich nicht täuschen lassen. Wenn man zwei Runden nicht punktet, rutscht man gleich wieder ab.

LAOLA1: SV Horn ist dein letzter Ex-Klub in der 2. Liga. Wie die letzten Jahre schon orientieren sie sich nach einem guten Start nach unten. Ist dort einfach nicht mehr möglich?

Kleer: Ich habe vor der Saison einen guten Einblick gehabt bei dem Verein und denke auch, dass die Mannschaft gut zusammengestellt ist. Sie haben am Anfang auch ein überragendes 5:1 gegen die Young Violets gehabt. Sie waren jetzt ein bisschen enttäuschend, wie sie nicht gepunktet haben. Das war auch für die Mannschaft und den Verein nicht zufriedenstellend. Ich glaube schon, dass die Mannschaft eigentlich Potenzial für weiter oben hat. Wenn ich die anderen Kaderzusammenstellungen sehe, müsste eigentlich mehr drin sein.

LAOLA1: Gibt es irgendwelche Trainer-Kollegen, die dich in der 2. Liga überraschen?

Kleer: Steyr aktuell, da muss man schauen, wie lange das anhält. Ich freue mich auch, dass ich dieses Spiel als Experte kriege, weil Willi (Anm.: Wilhelm Wahlmüller), mit dem ich die Ausbildung gemacht habe, mit Steyr schon eine beachtliche Sieges-Serie hingelegt hat. Ich denke, dass das Budget in Lafnitz auch nicht sehr hoch ist, wo Ferdinand Feldhofer schon voriges Jahr und auch heuer eine solide Arbeit leistet. Und natürlich auch Mario Handl ist beim FAC mit einem geringeren Budget und jüngeren Spielern sehr erfolgreich.

LAOLA1: Gibt es für dich schon Spieler, die in dieser Saison herausragen?

Kleer: Naja, bei Klagenfurt prägen derzeit die Stürmer Markoutz und Pecirep die Liga und sind auch sehr wichtig für die Mannschaft. Ronivaldo geht natürlich ein bisschen unter, der war voriges Jahr überragend und ist auch heuer ein Top-Mann, der auch höher spielen könnte. Bei Lustenau ist das auch ein Faktor, dass man sich sehr viel auf ihn verlässt rundherum in der Offensive. Wenn er nicht trifft oder zugestellt ist, braucht man auch Alternativen bei Lustenau. Dahingehend müssten sie ihn entlasten, damit nicht alles von ihm abhängt.

LAOLA1: Ist die 2. Liga eine Plattform, wo du dir in Zukunft einen Job vorstellen könntest?

Kleer: Ja, natürlich. Ich habe die letzten Jahre nicht so unerfolgreich in der Regionalliga gearbeitet. Natürlich will ich mich weiter nach oben orientieren. Deswegen habe ich auch den Schritt gemacht, dass ich bei Mauerwerk aufgehört habe, da ich eine neue Herausforderung brauchte und die 2. Liga ist sicher sehr interessant.

LAOLA1: Vienna, Karabakh, Mauerwerk in den letzten Jahren. Es ist also nicht so, dass du dich mit der Regionalliga schon abgefunden hast und strebst weiter nach Höherem?

Kleer: Im Fußball ist es so: Es gibt weniger Vereine und viel mehr Trainer, die Konkurrenz ist da. Ich habe den einen oder anderen Verein gehabt, wo ich jetzt nicht drangekommen bin, jetzt heißt es halt einmal warten und schauen, was meine nächste Station ist. Deshalb ist die Pause auch gut, zu überlegen, in welche Richtung es einen zieht und welchen Schritt man machen will.

LAOLA1: Deinen Vertrag bei Mauerwerk hast du aber selbst aufgelöst. Was war der entscheidende Grund?

Kleer: Der Präsident und der Verein haben die Lizenz nicht geschafft, sportlich hätten wir ja aufsteigen können. Das war eigentlich der Grund, warum ich eine neue Herausforderung brauchte. Ich, und viele meiner Spieler, die sportlich weiterkommen wollten, wollten weiter hinauf. Ercan Kara oder Tolga Günes zum Beispiel haben es ja heuer geschafft. Wir wollten einfach in die 2. Liga – das Ziel haben wir ja sportlich erreicht, aber aus anderen Gründen ist es uns leider verwehrt geblieben.

LAOLA1: Wie war dieser Bruch, zu erfahren, dass man die Lizenz nicht bekommt und alles bisher sportlich Erreichte eigentlich hinfällig ist?

Kleer: Sehr schwierig. Man arbeitet ein ganzes Jahr, wir haben eine tolle Herbstsaison gehabt, waren Herbstmeister und haben auch sehr guten Fußball gespielt. Die Mannschaft hat auch aufgrund anderer Turbulenzen immer wieder Gas gegeben, aber diese Nachricht, dass es keine Lizenz gibt und damit auch keinen Aufstieg, damit war bei den meisten Spielern fünf bis zehn Tage der Akku einfach leer. Da braucht man dann wieder, dass man die Spieler aufrichtet, wieder motiviert, da ist man weniger Fußballtrainer als Motivator.

"Im Nachhinein würde ich mir halt wünschen, dass der Präsident oft einmal ein bisschen mehr strukturierter macht. Wenn dann die Lizenz nicht da ist, gibt es dann oft andere verschiedenste Gründe, warum das nicht geschehen ist. Das ist schade, weil wir wirklich sportlich hinauf wollten als Verein."

Bei Mauerwerk wäre mehr möglich gewesen...

LAOLA1: Über die hochgesteckten Ziele und Investitionen davor bei Karabakah, danach bei Mauerwerk wurde viel berichtet. Wie bewertest du im Nachhinein, was dort aufgebaut wurde und nun nicht belohnt wird?

Kleer: Man muss halt sagen, dass es wenige Leute gibt, die noch investieren. Deshalb muss man froh sein, dass es noch Personen gibt, die in den Fußball investieren und Ambitionen haben. Im Nachhinein würde ich mir halt wünschen, dass der Geldgeber das ein bisschen strukturierter macht. Wenn dann die Lizenz nicht da ist, gibt es oft andere verschiedenste Gründe, warum das nicht geschehen ist. Das ist schade, weil wir wirklich sportlich hinauf wollten als Verein. Man sieht auch heuer in der Regionalliga, es gibt Ebreichsdorf, die voriges Jahr verzichtet haben und ich denke auch heuer nicht aufsteigen wollen. Es gibt wenige Vereine, die jetzt wirklich noch den Mut haben und Investitionen tätigen, um aufsteigen zu wollen und sportlich weiterkommen. Ich bin schon der Meinung, dass wenn man Fußball spielt und Meister wird, dann sollte man dann auch aufsteigen. Das sollte eigentlich das Ziel sein.

LAOLA1: Bei diesem Projekt war aber von Anfang an Unruhe dabei, es gab viele Kritiker, die es dem Verein auch nicht vergönnt haben. Anderen wurde vorgeworfen, nur wegen des Geldes hinzuwechseln. Wie hast du das wahrgenommen?

Kleer: Das sind halt Außenstehende, die die wirklichen Beweggründe der Leute nicht kennen. Wenn es nur nach dem Geld geht, wären wahrscheinlich die ganze Mannschaft und ich weiter dortgeblieben. Aber es war schon eine sportliche Motivation, weil der Verein vor der Saison klipp und klar gesagt hat, dass wir aufsteigen und Meister werden wollen. Dem Ziel haben wir uns auch gestellt. Dass wir nur hingegangen sind wegen des Geldes, ist so nicht richtig und würde auch den Charakter der Mannschaft und auch des Trainerteams nicht widerspiegeln.

LAOLA1: Mit dem Projekt wäre also viel mehr möglich gewesen?

Kleer: Ja, natürlich. Ich bin der Meinung, dass hier sehr viele Dinge zu verbessern gewesen wären. Ich habe während der Saison darauf hingewiesen und auch dafür gekämpft, aber man kriegt halt nicht immer alles durch, das ist leider so. Im Nachhinein sind alle, die gesagt haben, Mauerwerk kann nicht aufsteigen, bestätigt worden. Das muss man auch so akzeptieren. Es ist schade, es gibt andere Gründe und ich hoffe, dass der Präsident, der heuer wieder aufsteigen möchte, es rundherum schafft, wenn es sportlich geht.

LAOLA1: Überrascht es dich, dass Mauerwerk in der Regionalliga nach schlechtem Saisonstart hinterherhinkt? 

Kleer: Sie haben schon den Trainer gewechselt, aber ich glaube, dass viel mehr in der Mannschaft steckt. Vom Kader und vom Potenzial her ist der Klub nicht dort, wo er hingehört. Aber es spielen viele Faktoren eine Rolle. Aber ich glaube, sie werden im Laufe der Meisterschaft weiter oben stehen.

LAOLA1: Die Pause tut dir gut. Aber wenn jetzt etwas kommen würde, wäre das schon genug und eine Überlegung wert?

Kleer: Als Trainer muss man immer bereit sein. Ich habe jetzt den Sommer genossen, das war toll. Aber jetzt kommt eh der Herbst, von dem her bin ich bereit. Aktuell gibt es noch nichts Konkretes, aber ich weiß auch, dass es im Fußball sehr schnell gehen kann. Die Saison ist noch sehr jung.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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