Skeleton: Janine Flock brennt auf Saisonauftakt

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An den kommenden Wochenenden (20.11 und 27.11) steht der Skeleton-Weltcup-Auftakt im lettischen Sigulda an. Mittendrin ist Österreichs Skeleton-Ass Janine Flock.

Nachdem die Tirolerin in der vergangenen Saison denkbar knapp am Gesamtweltcup-Sieg scheiterte, brennt die 31-Jährige bereits auf den Saisonauftakt auf der Bahn, auf der sie vergangenen Februar noch EM-Bronze einfahren konnte.

Die Gesamtweltcup-Zweite befindet sich seit Mitte Oktober in Sigulda. Die damalige knapp 2.000 Kilometer lange Autofahrt von Österreich aus hatte einen bloß rund zweiwöchigen Aufenthalt vorgesehen. Wegen der auch in Deutschland um sich greifenden Coronavirus-Pandemie hat sich die 31-Jährige aber Ende Oktober gegen das dortige Trainingscamp entschieden, verlängerte ihren Aufenthalt am Ort des Weltcup-Saisonauftakts um rund vier Wochen.

Flock profitiert von den Dukurs-Brüdern

Flock profitierte von der Zusammenarbeit mit den lettischen Weltklassleuten Martins und Tomass Dukurs, deren Betreuer Flocks Lebensgefährte Matthias Guggenberger ist. In das Training eingebunden ist Österreichs Nationalcoach Walter Stern.

Der Ex-Skeletoni hat mit Florian Auer, Samuel Maier und Alexander Schlintner in Sigulda trainiert. Stern sieht sich als Schnittstelle zwischen Flock und dem Verband. Flock: "Walter ist eine große Unterstützung für mich. Er weiß, worauf es im Spitzensport ankommt."

Die Nordamerikanerinnen fehlen zwar im Weltcup corona-bedingt bis Jänner, das Feld der Teilnehmerinnen ist dennoch hochkarätig. "Ich bin dankbar, dass die IBSF (Weltverband, Anm.) da mit dem sehr gut funktionierenden Covid-Präventionskonzept einen so guten Job macht", sagte Flock.

Immer am Wochenanfang wurden die Aktiven direkt an der Bahn auf Covid-19 getestet, überall wird auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet. Außerhalb des Eiskanals gilt Maskenpflicht.

(Artikel wird nach dem Video fortgesetzt.)

"Gehen mit der Maske zum Start"

"Wir gehen mit der Maske zum Start, unten im Auslauf legen wir wieder eine Maske an. An meiner Bahnroutine ändert sich dadurch wenig, jetzt liegt halt neben Helm, Startnummer und Handschuhen auch eine Maske", beschreibt die Heeressportlerin das Prozedere für den Weltcup (am Freitag ab 9.00 bzw. 10.30 Uhr MEZ, live auf ORF Sport +).

Die 1.200-m-Bahn mit 16 Kurven und extremen G-Kräften gefällt der Triple-Europameisterin - trotz eines schweren Sturzes in der Kurvenkombination 13, 14 vor zwei Wochen. "Das hat zwar wehgetan und ich musste mir die Linie wieder erarbeiten, aber das gehört zu meinem Job. Es bleibt eine lässige Bahn, eine der schwierigsten im gesamten Weltcup."

Wie gefährlich die Bahn ist, zeigte ein Sturz der WM- und EM-Zweiten Marina Gilardoni. Die Schweizerin erlitt eine Gehirnerschütterung und musste vorzeitig abreisen. Flocks Motto in der von der Pandemie gebeutelten vor-olympischen Saison: "Spaß am Wettkampf haben, wir wissen nicht, wie viele es in dieser Saison werden."

Im Gegensatz zu ihren männlichen Teamkollegen wird Katrin Beierl im ohne Zuschauer stattfindenden Sigulda-Weltcup im Zweierbob antreten. Ihr Bewerb geht am Samstag (8.00 Uhr MEZ) in Szene. Zuletzt war vom Verband vermeldet worden, dass die Einbürgerung ihrer niederländischen Bremserin Jennifer Onasanya vorangetrieben wird, auch in Richtung Olympia 2022.

Datum Ort
  1. November
Sigulda
  1. November
Sigulda
  1. Dezember
Innsbruck-Igls
  1. Dezember
Innsbruck-Igls
  1. Jänner
Winterberg (gleichzeitig EM)
  1. Jänner
St. Moritz
  1. Jänner
Königssee
8.-14. Februar WM in Altenberg
  1. März
Yanqing
Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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