Nach Sturz: Prock verzichtet auf Rodel-WM

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Die Rodel-WM diese Woche im russischen Sotschi geht ohne Hannah Prock über die Bühne.

Die Tirolerin zog sich am Mittwoch bei einem Trainingssturz eine Unterarmprellung und eine Schnittverletzung zu und verzichtet auf ein Antreten. Die 20-Jährige konzentriert sich nun auf die Junioren-WM nächste Woche in Oberhof.

Eine Bestzeit im Abschlusstraining der Herren markiert David Gleirscher. "Das Training ist sehr ansprechend verlaufen, mein Paket passt, ich starte zuversichtlich in die Titelkämpfe", sagt Gleirscher: "Es gibt knapp ein Dutzend Athleten, die ganz vorne reinfahren können."

Kindl kämpft mit Verletzungen

Auch Sprint-Titelverteidiger Jonas Müller ist nach dem Training guten Mutes: "Der Speed war sensationell, das ist das Wesentliche." Reinhard Egger wiederum hat den Start als sein Handicap: "Wenn es gelingt, den Rückstand in Grenzen zu halten, ist einiges drinnen."

Weniger zuversichtlich ist Wolfgang Kindl, neben einem Knochenmarködem und einem Haarriss in der Speiche hat er sich im Sotschi-Training nun auch eine Kapselverletzung am rechten Ringfinger zugezogen. "Durch die Schläge in der Bahn kann ich den Schmerz auch unterwegs nicht ganz ausblenden. Aber es hilft nichts, ich werde auf die Zähne beißen und versuchen, das Maximum rauszuholen", sagt Kindl.

Die Titelkämpfe beginnen am Freitag mit dem Sprint.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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