Dujmovits und Schöffmann verpassen Weltcup-Start

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Österreichs Snowboard-Asse Julia Dujmovits und Sabine Schöffmann werden beim Weltcup-Start der Raceboarder am Samstag in Cortina d'Ampezzo und in der kommenden Woche in Carezza fehlen.

Olympiasiegerin Dujmovits wurde auf dem Weg zu ihrem Comeback von einer Ellbogenverletzung gebremst, teilt der ÖSV mit. Schöffmann lässt hingegen die beiden Parallel-Riesentorläufe nach der schweren Gehirnerschütterung, die sie Mitte November am Pass Thurn erlitten hat, aus.

Dujmovits zog sich bei einem Trainingssturz am Kreuzbergpass in Südtirol eine Ellbogenluxation sowie einen Bändereinriss im linken Arm zu. Das ergab eine Untersuchung am Montag in der Privatklinik Wien-Döbling. Bei plangemäßem Heilungsverlauf sollte jedoch ein Antreten der 33-jährigen Burgenländer beim dritten Saisonrennen am 9. Jänner 2021 in Scuol, wo ebenfalls ein Parallelriesentorlauf gefahren wird, möglich sein. Die 28-jährige Kärntnerin Schöffmann wird bei diesem Rennen in der Schweiz auf jeden Fall in den Weltcup zurückkehren.

"Schlechte Sicht, weicher Schnee, plötzlicher Einzug des Boards - deshalb hatte ich leider keine Möglichkeit, um den Sturz in irgendeiner Form zu vermeiden", berichtet Dujmovits. "Ich bin dankbar, dass nicht mehr passiert ist, und fühle mich schon wieder viel besser. Ich nehme das positive Gefühl aus der guten Vorbereitung trotzdem mit, will aber jetzt natürlich kein unnötiges Risiko eingehen."

Das ÖSV-Team ist somit beim Weltcup-Auftakt nach den Ausfällen von Dujmovits und Schöffmann bei den Damen nur noch mit dem Duo Claudia Riegler und Daniela Ulbing vertreten. Nicht mehr mit dabei ist die Kärntnerin Jemima Juritz, die ihre Karriere beendet hat, um sich ganz ihrem Studium der Bauplanung und Bauwirtschaft widmen zu können.

Textquelle: © LAOLA1.at

Sensationscomeback von Snowboard-Olympiasiegerin Julia Dujmovits

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