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Gasser zieht souverän ins Slopestyle-Finale ein

Ihre Teamkollegin Hanna Karrer verpasst das Finale hingegen knapp.

Gasser zieht souverän ins Slopestyle-Finale ein Foto: © GETTY

Snowboard-Star Anna Gasser bekommt zum Olympia-Abschied ihr großes Finale. Die Doppel-Olympiasiegerin im Big Air schaffte am Sonntag in Livigno im Slopestyle-Bewerb als Fünfte sicher den Einzug in die für Dienstag (13:00 Uhr) angesetzte Entscheidung der Top 12.

Für die 34-Jährige wird es ihr letzter Auftritt bei Winterspielen. Youngster Hanna Karrer verpasste das Finale als 17. der Qualifikation ebenso wie Gassers Lebensgefährte Clemens Millauer als 25. bei den Männern.

Solider erster Lauf reicht

Gasser war zum Auftakt der Spiele in Italien in ihrer Paradedisziplin Big Air nach Stürzen nur Achte geworden. In der Slopestyle-Quali zeigte sie bereits im ersten Lauf einen soliden, aber nicht zu riskanten Run, der mit 73,50 Punkten locker für das Finale reichte.

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Ihre Startnummer hatte die Kärntnerin fest angebunden, um bei langsamen Bedingungen möglichst wenig Geschwindigkeit zu verlieren.

Im zweiten Durchgang zeigte Gasser erneut eine technisch anspruchsvolle Rail-Sektion, beim zweiten Sprung setzte es sie aber nach der Landung in den Schnee.

Einen höheren Score als Österreichs dreimalige Sportlerin des Jahres verzeichneten in der Qualifikation nur ihre enge Freundin, die neuseeländische Titelverteidigerin Zoi Sadowski-Synnott (88,08 Pkt.), Big-Air-Olympiasiegerin Koko Murase aus Japan (84,93), die Koreanerin Yu Seung-eun (76,80) und mit Reira Iwabuchi eine weitere Japanerin (73,65).

Karrer: "Gasser geht für Gold"

Karrer kam im ersten Lauf auf 53,88 Punkte, stürzte im zweiten aber beim Versuch, sich noch einmal zu verbessern, beim Abgang von der letzten Rail. Das reichte nach dem Big Air, in dem sie Zwölfte geworden war, nicht für ihr zweites Finale.

"Ich bin eigentlich sehr, sehr positiv", sagte die 18-jährige Steirerin nach ihrer Olympia-Premiere. "Es war richtig cool, ich habe es sehr genossen. In vier Jahren dann wieder."

Sie sei sehr froh, den Moment mit Gasser teilen zu können. Ihr einstiges Vorbild ist mittlerweile auch zu einer Unterstützerin und Mentorin der Zukunftshoffnung geworden.

"Mit der Anna das letzte Olympia und für mich das erste zu fahren, ist schon etwas ganz Besonderes", betonte Karrer. Ihrer prominenten Landsfrau traut sie im Finale bei ihrem großen Abtritt von der Olympia-Bühne alles zu: "Ich sag', die Gasser geht für Gold."

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