Tournee: Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen - Ergebnis
Domen Prevc dominiert auch das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Aber ein ÖSV-Duo springt aufs Podest.. Das komplette Ergebnis:
Was für ein Neujahrs-Spektakel auf der Olympiaschanze! Während ein Slowene an der Spitze einsam seine Kreise zieht, jubelt Österreich beim zweiten Stopp der 74. Vierschanzentournee über gleich zwei Podestplätze.
Jan Hörl und Youngster Stephan Embacher fliegen in Garmisch-Partenkirchen ganz nach vorne.
Domen Prevc ist nicht zu stoppen
Der Slowene Domen Prevc präsentiert sich weiterhin in einer eigenen Liga. Mit beeindruckenden Sprüngen auf 143 und 141 Meter gewinnt er auch den zweiten Bewerb souverän und festigt damit seine Ambitionen auf den Goldenen Adler.
Hörl und Embacher glänzen am Neujahrstag
Hinter dem Überflieger aus Slowenien zeigen die ÖSV-Adler heute groß auf:
Jan Hörl liegt bereits nach dem ersten Durchgang (141 Meter) auf Rang zwei. Trotz schwieriger Windverhältnisse behält er im Finale die Nerven, legt nach und sichert sich mit 15,4 Punkten Rückstand auf Prevc den hervorragenden zweiten Platz.
Stephan Embacher sorgt für den doppelten ÖSV-Jubel. Der neue Schanzenrekordhalter packt im Finale einen echten Kracher aus, verdrängt den Japaner Nikaido noch vom Podest und jubelt über Rang drei.
Durchwachsenes Ergebnis für Kraft und Tschofenig
Weniger Glück haben heute die restlichen Österreicher: Maximilian Ortner zeigt eine solide Leistung und belegt den guten siebten Rang. Für Daniel Tschofenig, den Zweiten von Oberstdorf, verläuft der Tag hingegen enttäuschend; er hat im Finale mit den Bedingungen zu kämpfen und fällt auf Rang neun zurück.
Noch härter trifft es Stefan Kraft: Der Weltmeister findet heute keinen Rhythmus, kommt über 123 Meter nicht hinaus und belegt am Ende nur den 26. Platz. Manuel Fettner (13.) und Jonas Schuster (24.) runden das Österreicher-Ergebnis ab.
Gesamtwertung: Prevc zieht davon
In der Tournee-Gesamtwertung baut Domen Prevc seinen Vorsprung nach zwei von vier Springen deutlich aus. Er führt nun mit 35 Punkten Vorsprung auf Jan Hörl, gefolgt von Stephan Embacher auf Rang drei.