Kuttin: "Vierter Platz okay, Abstand nicht"
Im vierten Teambewerb der Saison segelte er auf 132,5 bzw. 131,5 Meter. Für die anderen ÖSV-Springer blieben zumindest Teilerfolge. Gregor Schlierenzauer schaffte im zweiten Durchgang 129,5 m, Manuel Fettner war bei seiner Rückkehr in den Weltcup im ersten auf 127,5 gekommen und zeigte sich auch im Finale (127,0) solide. Möglicherweise ein gutes Omen für den Einzelbewerb am Sonntag (ab 16.00 Uhr).
ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin, dessen Truppe nur im ersten Saisonteambewerb in Wisla im November als Dritter aufs Podest gekommen war, zeigte danach gemischte Gefühle. "Der vierte Platz ist o.k., der Abstand aber nicht.
Wir sind da weiter am Arbeiten - das ist derzeit unser tagtäglicher Satz, weil wir die Form noch nicht gefunden haben", erklärte der Kärntner. Auch für Schlierenzauer war klar: "Wir müssen uns alle steigern." Seine Leistung im zweiten Durchgang dürfte dem Routinier aber zumindest weiteres Selbstvertrauen gegeben haben: "Da fehlt nicht mehr viel zur Weltspitze. Das war ein richtig guter Schritt vorwärts."