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Kein ÖSV-Adler bei Windlotterie in Ruka in Top Ten

Der zweite Bewerb im finnischen Ruka wird in nur einem Durchgang entschieden - Wind und Schneeregen machen den Adlern einen Strich durch die Rechnung.

Kein ÖSV-Adler bei Windlotterie in Ruka in Top Ten Foto: © GEPA

Der zweite Einzelbewerb der Skispringer in Ruka wird nach nur einem Durchgang gewertet. Der Finaldruchgang muss aufgrund von Wind und Schneeregen abgebrochen werden.

Damit holt sich der slowenische Gesamtweltcup-Führende Anze Lanisek den zweiten Saisonsieg vor Ren Nikaido (JPN/-4,6), der erstmals in seiner Karriere am Podest steht, und Domen Prevc (SLO/-13,0).

Die Österreicher müssen sich bei wechselnden Windbedingungen geschlagen geben: Bester ÖSV-Adler ist Daniel Tschofenig auf Rang 12 (-25,3) unmittelbar vor Manuel Fettner (13.)

Kraft nicht am Start

Mit Stephan Embacher auf Rang 25 schafft es nur ein weiterer Österreicher in die Punkteränge. Jan Hörl (35.) wird hingegen Opfer des Windes.

Stefan Kraft ist in Ruka nicht am Start, der ÖSV-Star weilt in der Heimat und erwartet die Geburt seines ersten Kindes.

Widhölzl nach Windlotterie: "Es war extrem schwierig"

Die ÖSV-Adler verzweifeln daher klar unter den schwierigen Bedingungen und verpassen allesamt die Top-10-Ränge.

"Es war extrem schwierig, es hat irrsinnig schnell gewechselt und du hast einfach gute Sprünge machen müssen und den Wind an der richtigen Stelle gut haben", stellt ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl klar. "Morgen ist eine neue Chance, die wir auch nutzen werden", fügt der 49-Jährige hinzu.

Klarerweise ist auch Daniel Tschofenig mit seinem 12. Platz nicht zufrieden. "Ich habe eigentlich ganz coole Sprünge gehabt, mit Pech kommt man leider auch nicht weiter auf der Schanze. Prinzipiell passen die Sprünge", so der Kärntner.

Nun folgt morgen ab 14:50 Uhr der zweite Einzelbewerb im finnischen Ruka.

Ergebnis des Einzelspringen in Ruka:

Die 20 Skispringer mit den meisten Weltcupsiegen

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