Iraschko-Stolz hat "null Rücktrittsgedanken"

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Daniela Iraschko-Stolz hat rein sportlich gesehen schon erfolgreichere Winter erlebt als den vergangenen.

Dennoch steht die Fortsetzung der Karriere für die 36-jährige Ex-Skisprung-Weltmeisterin fest. "Es war gesundheitlich gesehen meine beste Saison, es macht Spaß und ich habe null Rücktrittsgedanken", sagt die Wahl-Tirolerin.

Iraschko-Stolz hat die Weltcup-Saison mit zwei Podestplätzen als Gesamt-Sechste abgeschlossen. Damit war die langjährige Nummer 1 des ÖSV-Teams diesmal nur drittbeste Österreicherin hinter Chiara Hölzl (Gesamt-Zweite) und Eva Pinkelnig (Dritte), die ebenso wie Marita Krammer ihre Premierensiege feierten.

Sie sei froh, in dem Team zu stehen, das den Ton angebe, sagte die dreifache WM-Medaillengewinnerin von Seefeld 2019. "Man will das Bestmögliche aus sich herausholen. Es ist fein, wenn man sich in der Mannschaft messen kann."

"War immer einen Schritt hinten nach"

Für die kommende WM-Saison erwartet die Olympia-Zweite von 2014 von sich sogar eine Steigerung.

"Im vergangenen Winter musste ich von Anfang bis zum Schluss kämpfen, war immer einen Schritt hinten nach." Doch nach einer schmerzfreien Weltcup-Serie ist die mehrfach an den Knien operierte Iraschko-Stolz optimistisch. "Ich habe jetzt eine bessere Grundlage und werde früher zu springen beginnen, auch um Material zu testen."

Falls es die Pandemie zulässt. Um die Schrecken der Viruserkrankung weiß Iraschko-Stolz aus der eigenen Familie. Ihre Partnerin ist in einer Innsbrucker Klinik als Ärztin tätig.

Textquelle: © LAOLA1.at

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