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Ortner vergibt Halbzeitführung in Oslo knapp

Der Österreicher holt dennoch seine beste Weltcupplatzierung. Der Sieg geht an einen anderen Premierensieger.

Ortner vergibt Halbzeitführung in Oslo knapp Foto: © GEPA

Maximilian Ortner verpasst seinen ersten Weltcupsieg knapp!

Der Österreicher geht am Samstag am Holmenkollen in Oslo nach einem Sprung auf 132 Meter als Halbzeitführender ins Finale, wo er 126,5 Meter springt und auf Rang zwei zurückfällt (-1,4 Punkte). Dennoch holt der Österreicher sein bestes Weltcupergebnis.

Der Sieg geht zum ersten Mal in dessen Karriere an den Schweizer Gregor Deschwanden. Dritter wird der Japaner Naoki Nakamura.

Fettner fällt zurück, Tschofenig verbessert sich

Ebenfalls überzeugen kann im ersten Durchgang Manuel Fettner. Er kommt auf 127,5 Meter und geht als Sechster in den zweiten Durchgang. Dort macht er einen leichten Rückschritt. Mit einem Sprung auf 127 Meter wird er Neunter. Dennoch darf er mit diesem Ergebnis zufrieden sein.

Überholt wird Fettner im Finale vom Sieger aus Lahti: Daniel Tschofenig, reiht sich im ersten Durchgang als Zehnter ein, springt im zweiten Durchgang 130,5 Meter und wird am Ende Vierter.

Auch Embacher und Schuster legen im Finale nach

Junioren-Weltmeister Stephan Embacher kann nach dem Qualifikationssieg am Freitag im ersten Durchgang nicht überzeugen. Im Finale verbessert er sich nach einem Sprung auf 127 Meter jedoch deutlich. Er wird schlussendlich Zehnter.

Einen ähnlichen Verlauf nimmt der Tag von Jonas Schuster. Als 12. des ersten Durchgangs kann auch er sich im Finale leicht verbessern. Nach einem Sprung auf 123,5 Metern belegt er Rang elf.

Kraft tut sich weiter schwer

Stefan Kraft tut sich auch in Oslo schwer. Der Salzburger muss im ersten Durchgang nach einem Sprung auf 119,5 Meter um das Finale zittern. Nachdem einige Favoriten jedoch ebenfalls nicht überzeugen können, bekommt er eine weitere Chance.

Diese kann er jedoch ebenfalls kaum nutzen. Er landet bei 121,5 Metern und muss sich mit Rang 23 begnügen.

Prevc scheitert im ersten Durchgang

Nicht nur Kraft tut sich schwer am Holmenkollen, auch einige Favoriten scheitern an der Qualifikation für das Finale. Domen Prevc muss nach einem Sprung auf 117,5 Metern als 42. zuschauen. Auch der Lahti-Sieger Philipp Raimund erleidet als 36. ein ähnliches Schicksal.

Mit dabei in Oslo ist aus österreichischer Sicht auch der Vierte der Junioren-WM, Lukas Haagen. Er ist in den Kader nachgerückt, kann sich jedoch nach einem Satz auf 116,5 Meter nicht für das Finale qualifizieren. Er belegt Rang 47.

Das Ergebnis des ersten Springens in Oslo:

Die 20 Skispringer mit den meisten Weltcupsiegen

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