Felder-Nachfolger? ÖSV hat Schuster im Visier

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Dass es bei den ÖSV-Adlern zurzeit nicht rund läuft ist kein Geheimnis. Dass ÖSV-Cheftrainer Andreas Felder aufgrund schlechter Ergebnisse immer mehr in die Kritik gerät genauso wenig.

In den letzten Tagen kursiert der Name Werner Schuster immer wieder als möglicher Kandidat, die Nachfolge von Andreas Felder zu übernehmen. Aussagen von Mario Stecher, sportlichem Leiter des ÖSV, über den aktuellen Cheftrainer des deutschen Skispringer, heizen die Gerüchte noch einmal gewaltig an.

"Werner hat überall Erfolg gehabt, er ist eine Autoritätsperson. Wenn wir so einen nicht haben wollen würden, wäre sicher etwas falsch", wird Stecher bei "Sport1" zitiert.

Felder soll Cheftrainer bleiben

Andreas Felder besitzt im ÖSV allerdings einen langfristigen Vertrag als Cheftrainer und den soll er laut Mario Stecher auch erfüllen. "Ich glaube nicht, dass der ÖSV gleich an einen Trainerwechsel denkt, nur weil es ein wenig humpelt", ist sich Andreas Felder im "Kurier" über seinen Verbleib als Cheftrainer sicher.

Dies würde bedeuten, dass Schuster mit einer anderen Funktion Vorlieb nehmen müsse. Felder würde einen erfahrenen Mann wie Schuster in seinem Trainerteam durchaus begrüßen. "Ich würde mich freuen, wenn Schuster zurückkomen würde. Weil er uns nur verstärken könnte."

Fakt ist, dass Werner Schusters Vertrag mit Saisonende ausläuft. Eine Gelegenheit, die sich der ÖSV nicht entgehen lassen sollte, will man den Vorarlbeger in seine Heimat zurücklotsen. "Natürlich ist es eine Überlegung, ihn einzubauen, sonst würden wir nicht mit offenen Augen durchs Leben laufen", wird Stecher in der "Tiroler Tageszeitung" zitiert.

Schusters "komplexe Entscheidung"

Eine Verpflichtung Schusters würde dem ÖSV wohl sehr teuer werden. Das ist Mario Stecher durchaus bewusst, dennoch kein Grund die Personalie abzuschreiben. "Wenn man jemanden wie Schuster haben kann, wird es nicht am Geld scheitern."

Schuster befindet sich im Moment in Gesprächen über seine Zukunft mit dem DSV. Schuster fühle sich in Deutschland zwar wohl, dennoch schmerzen ihn die langen Trennungen von seiner Familie. Schuster selbst meint: "Das ist eine sehr komplexe Entscheidung. Ich kann nur sagen, dass ich das sehr gewissenhaft überlege."

Falls der Vorarlberger nochmal beim DSV unterschreiben sollte, dann auf alle Fälle nur längerfristig: "Ich stehe für Seriosität, für langfristige Projekte. Es hilft der Mannschaft nichts, wenn ich für ein Jahr oder so verlängere."

Sollten die Vertragsverhandlungen scheitern, habe der DSV allerdings bereits einen Plan B parat. Stefan Horngacher, Cheftrainer Polens, soll in Deutschland demnach Hoch im Kurs stehen. Auch Horngacher wäre mit Ende dieser Saison vertraglos.

Textquelle: © LAOLA1.at

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