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Tande erinnert sich nicht an Horror-Sturz
Die Nachricht, dass Daniel-Andre Tande wieder ins Training einsteigen kann, löste positive Reaktionen auch.
Bei seinem Horror-Sturz in Planica im März hatte der 27-jährige Norweger einen Schlüsselbeinbruch und eine punktierte Lunge erlitten sowie laut Ärzten vier innere Hirnblutungen davongetragen. "Wären die größer gewesen, hätte ich als ein ganz anderer Mensch aufwachen können", stellt Tande in einem Interview mit dem norwegischen Skiverband selbst klar.
Mehrere Tage lag er in Ljubljana sogar im Koma. Erinnerungen an seinen Sturz hat er keine, weshalb er meint, dass seine Teamkollegen wohl ein größereres Trauma davongetragen hätten als er selbst, weil er nicht weiß, wie es sich ereignet hat.
Deshalb zieht es ihn wieder zurück auf die Schanze, das Training habe er bereits wieder aufgenommen und die Hoffnung auf einen ersten Sprung im Juli ist vorhanden - ohne Angst, was wieder passieren könnte. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es problematisch wird, wieder auf der Normalschanze und der Großschanze zu springen." Das Skifliegen sei schon eine größere Herausforderung, vor allem in Planica: "Eigentlich freue ich mich ein bisschen darauf."