"Dementsprechend möchte ich wirklich schauen, wie die Regeneration fortschreitet. Ich bin jetzt zehn Jahre im Weltcup-Zirkus dabei. Ich möchte schauen, wie ich in den Sommer hineinkommen, und ob es körperlich und mental noch einmal möglich ist, so eine Saison durchzuziehen."
Die Frage nach dem Aufhören, wenn es am schönsten ist, habe er sich schon oft stellen dürfen: "Glücklicherweise bin ich diesem Leitfaden nie nachgegangen, sonst hätte ich 2012 in Schladming aufgehört."
Bereits zum Saisonende kündigte Hirscher, gelöchert von ständigen Fragen danach, ob er weiterfährt oder nicht, an: "Ich möchte das so schnell wie möglich entscheiden." Schließlich hängt auch die Zukunft seines mittlerweile sehr großen Teams von den Zukunftsplanungen des Ski-Dominators ab - dieser Verantwortung ist er sich bewusst.
"Grundsätzlich wäre letztes Jahr der perfekte Zeitpunkt zum Aufhören gewesen. Die Extrasaison hat noch einmal so gut funktioniert", meinte Hirscher nach den letzten Rennen. Er hoffe deshalb, den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören nicht zu verpassen.
"Aber da ist die Freude am Rennfahren, ich mache das gern. Aber der ganze Wahnsinn drumherum, den mache ich nicht gern. Und es wird immer mehr", gestand er vor kurzem.
Der Salzburger, der 2007 im Weltcup debütierte, ist zweifacher Olympiasieger und siebenmaliger Weltmeister. Insgesamt gewann der 30-Jährige 67 Weltcuprennen.
Seit vergangenem Sommer ist Hirscher verheiratet und Vater eines Sohnes.