Ein Schweizer triumphiert in Wengen

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In Wengen jubelt ein Schweizer! Beat Feuz entscheidet die Lauberhorn-Abfahrt für sich. Der 32-Jährige, der das Rennen bereits 2012 und 2018 gewinnen konnte, verweist Favorit Dominik Paris mit einem Vorsprung von 0,29 Sekunden auf Rang zwei.

Das Stockerl komplettiert der Deutsche Thomas Dreßen, der nur zwei Hundertstel hinter Paris landet.

Matthias Mayer, Sieger in der Kombination, verpasst als Vierter mit 0,38 Sekunden Rückstand das Stockerl nur knapp. Aufs Podest fehlen ihm nur 7 Hundertstel. Vorjahressieger Vincent Kriechmayr wird Achter (0,93 Sekunden Rückstand).

Daniel Danklmaier reiht sich mit 1,10 Sekunden Rückstand auf Rang 12 ein. Otmar Striedinger wird - zeitgleich mit 3 weiteren Läufern - 15.

Max Franz und Christian Walder verpatzen ihre Fahrten.

Ergebnis der Wengen-Abfahrt>>>

Dritter Heimsieg für Feuz

Für Feuz war es bereits der 13. Weltcupsieg seiner Karriere, der Dritte in der Abfahrt auf dem Lauberhorn nach 2012 und 2018.

Wegen des Schneefalls in der Nacht war ein Rennen über die gesamte Distanz nicht möglich gewesen, gestartet wurde bei besten Verhältnissen ab dem Kombinationsstart, 32.000 Zuschauer waren entlang der Strecke mit dabei.

Mit 400 Punkten übernahm Titelverteidiger Feuz die Führung im Disziplinweltcup vor Paris (384), Dreßen (201) und Mayer (200). Im Kampf um den Disziplinweltcup ziehen der Schweizer (Sieger in Beaver Creek und Wengen) und der Südtiroler (zweimal in Bormio) davon, Dreßen hatte zum Auftakt in Lake Louise gewonnen.

"Seither ist es eine Liebesbeziehung"

"Vor zehn Jahren habe ich meine Premiere gegeben und mir gedacht: Die Strecke mag ich nie. Sie ist lang, hat Flachstücke - eigentlich alles, was ich nicht mag. Drei Jahre später hat es funktioniert und seither ist es eine Liebesbeziehung", sagte Feuz nach dem Triumph am Samstag.

Weiter auf einen Wengen-Sieg warten muss Paris: "Es ist spannend mit Beat. Er pusht dich, immer an die Grenzen zu gehen", sagte der Zweitplatzierte.

Und Dreßen meinte, nachdem er Minschkante und Canadian Corner nicht perfekt erwischt hatte. "Da habe ich zu früh umgelegt, und dann habe ich nicht die Eier gehabt, dass ich da voll durchziehe. Ansonsten könnte ich nicht sagen, was ich besser fahren hätte können."


Textquelle: © LAOLA1.at

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