Reichelt: "Heute hat man wilde Figuren gesehen"
Die meisten Fahrer wünschten sich aufgrund der aktuellen Streckenbeschaffenheit ein weiteres Abfahrtstraining am Donnerstag. Dieses ist wegen Neuschnee und Schlechtwetter aber fraglich. "Es war ein bissl Achterbahnfahren heute. Die Wellen und Sprünge sind heuer extrem ausgeprägt, es geht richtig zur Sache", beschreibt es Hannes Reichelt.
"Es ist definitiv nicht langweilig, man hat immer was zu tun", befindet der 39-jährige Routinier aus Salzburg, der Beaver Creek zu seinen Lieblingsstrecken zählt. "Heute hat man schon im ersten Training einige wilde Figuren gesehen. Ich bin eher auf Sicherheit gefahren und muss mich noch steigern."
"So ein ausgeprägtes Gelände haben wir hier noch nie gehabt", staunt auch Otmar Striedinger. "Die Sprünge gehen extrem weit, der Kompletteste wird hier gewinnen", ist Striedinger überzeugt.
Sein Kärntner Landsmann Max Franz, im Vorjahr in Beaver Creek Gewinner des Super-G, laboriert immer noch an den Rückenproblemen aus Lake Louise und gestand ein: "Ich habe unterschätzt, wie hoch das Tempo ist. Einmal war's richtig brenzlig, das hat mir ein bissl die Schneid abgekauft. Ich hätte gerne noch ein zweites Training."