Schwarz nach Flachau: "Cooles Wochenende"

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In rot gekommen, in rot verlässt Marco Schwarz Flachau auch wieder. Der Kärntner fährt auch im zweiten Slalom am Sonntag auf das Podest.

"Gestern Dritter, heute Zweiter. Das war ein richtig cooles Wochenende", freut sich Schwarz, der in dieser Saison mit fünf Podestplätzen in sechs Rennen der konstanteste Fahrer im Feld ist.

Der Kärntner musste allerdings Foss-Solevaag und damit dem sechsten unterschiedlichen Gewinner in sechs Saisonrennen den Sieg überlassen, übernahm aber wieder die Führung im Slalomweltcup. "Um das rote Trikot zu fighten ist cool", kommentierte er seine 65 Punkte Vorsprung. "Aber die Saison ist noch lange."

Feller: "Kleiner Fokusfehler"

Kein Glück hatte Manuel Feller. Nachdem der Tiroler am Samstag nach "Märchenwiese"-Sager einem Riesendruck standgehalten und von Platz drei aus erstmals gewonnen hatte, war das zweite Märchen knapp nach der Hälfte fertiggelesen.

Zwar lag Feller erneut auf Podestkurs, rutschte dann aber bei einem Rechtsschwung aus und kam nur mit Mühe in den Kurs zurück. "Ein kleiner Fokusfehler" erklärte Feller. "Es war trotzdem ein geniales Wochenende. Unglaublich, wie viele Leute sich mit mir mitgefreut haben."

WM-Ticket für Gstrein?

Mit Platz fünf zeigt Fabio Gstrein auf. Der Tiroler lag zur Halbzeit noch auf Platz zwei und auf Podestkurs, fiel dann aber im Finale zurück.

Sein bestes Weltcupergebnis könnte das WM-Ticket bringen. "An so etwas denke ich nicht", versicherte Gstrein, der im Training oft mit Bestzeiten brilliert. Erstmals als Vorletzter am Start der Entscheidung zu stehen, sei total ungewohnt gewesen.

"Ich habe mich eh gewundert, wie lange ich ruhig geblieben bin. Irgendwann wird das dort aber doch zu einer kleinen Ewigkeit. Da fängst du dann schon an zu denken." Er wolle nun versuchen, künftig auch in zwei Durchgängen Vollgas zu geben.

Verkorkstes Wochenende für Matt

Michael Matt hakte als Zehnter ein verkorkstes Flachau-Wochenende ("Vier Mal gefahren, vier Mal nicht gut gefühlt") ab. Der Arlberger will in der Pause bis zum Nightrace in Schladming nützen und intensiv trainieren und testen.

Ein persönliches Highlight war Platz 14 für Johannes Strolz. "Endlich geht es auf. Am liebsten würde ich im Moment jeden Tag Rennen fahren", freute sich der Vorarlberger.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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