Schörghofer muss noch passen

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Philipp Schörghofer wird am Sonntag nicht am Weltcup-Riesentorlauf in Beaver Creek teilnehmen.

Das gab der 34-jährige Salzburger Donnerstagfrüh in den USA bekannt. Grund sind die anhaltenden Knieprobleme des Österreichers, der sich deshalb vergangenes Frühjahr sogar hatte operieren lassen.

Schörghofer hat die Saison aber nicht abgeschrieben.

"Mein Ziel ist Olympia. Überhaupt möchte ich noch mehrere Saisonen fahren," erklärte der Riesentorlauf-Spezialist aus Filzmoos in Colorado.

"Mein Knie ist nicht so weit"

Schörghofer laboriert schon seit Jahren an den Problemen im rechten Knie und hatte sich deshalb wegen einer Knorpelfaktur nach der vergangenen WM-Saison in Hochrum auch einer Arthroskopie unterzogen.

In Vail hat Schörghofer in den vergangenen Tagen mehrere Trainingsläufe absolviert, drei Tage vor dem ersten Saison-Riesentorlauf gab er aber w.o. "Ich bin eigentlich guter Dinge in die USA geflogen. Leider ist mein Knie aber nicht so weit, um vorne mitzufahren", erklärte der vierfache WM-Medaillengewinner. "Nur am Start zu stehen, ist nicht mein Ziel", betonte er.

Jetzt müsse er dem Knie die Chance geben, noch besser auszuheilen und fit zu werden. "Damit ich wieder gescheit einsteigen kann." Einen konkreten Termin dafür setze er sich aber nicht, betonte Schörghofer.

"Möchte noch einige Jahre dabei sein"

Schörghofer war vergangenen Februar in St. Moritz auf dem Weg zu einer WM-Medaille gewesen, dann aber noch auf Platz fünf zurück gefallen. "Dass ich das noch verkackt habe, tut heute noch weh" gestand er.

An ein sinnvolles Rennfahren seit derzeit nicht zu denken.

"Ich verliere bei jedem Schwung viel Zeit, kann nicht so fahren, wie ich kann. Das ist auch vom Kopf her ziemlich schmerzvoll." Die Probleme würden aber nur bei skispezifischen Bewegungen auftreten. "Das war auch vergangenen Winter schon so", erklärte Schörghofer. "Ich möchte aber noch einige Jahre dabei sein. Deshalb ist es besser zu warten und später einzusteigen, damit ich dann länger fahren kann."

Schörghofer will nun zu Hause vor allem Abstand finden. "Denn bei Stress geht die Heilung noch langsamer."

Textquelle: © APA

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