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ÖSV-Fahrer hadern nach nächster Abfahrts-Klatsche

Ohne Vincent Kriechmayr herrscht beim österreichischen Abfahrtsteam Ratlosigkeit.

ÖSV-Fahrer hadern nach nächster Abfahrts-Klatsche Foto: © GEPA

Eine Woche vor der Männer-Abfahrt bei den Olympischen Spielen gibt es für das ÖSV-Team die nächste Pleite (Rennbericht>>>).

Daniel Hemetsberger wurde bei der Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana, die ohne Vincent Kriechmayr und Raphael Haaser stattfand, als 14. bester Österreicher.

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"Prinzipiell hätte es passen müssen"

Der Oberösterreicher hatte auf Sieger Franjo von Allmen einen Rückstand von 1,45 Sekunden und zeigte sich nach dem Rennen ratlos: "Ich bin es eigentlich so gefahren, wie ich es fahren wollte, prinzipiell hätte es passen müssen."

"Ich habe einfach im vierten Sektor zu viel gekriegt, da habe ich vier Zehntel verloren. Woher weiß ich eigentlich nicht genau", sagt Hemetsberger im ORF-Interview.

Babinsky sieht Steigerung

Zweitbester Österreicher wurde Stefan Babinsky (+1,53 Sek.), der direkt hinter Hemetsberger auf Rang 15 landete. Der Steirer, der in dieser Saison vor allem im Super-G mehrmals aufzeigen konnte, sieht in der Abfahrt einen Schritt nach vorne.

"Der Speed passt gut. Ich muss einfach dranbleiben und hart an mir arbeiten, dass ich es in der Abfahrt von ganz oben bis ins Ziel zusammenbaue", sagt Babinsky.

Die Zeit verloren, habe er vor allem nach dem ersten Sprung: "Das habe ich komplett versäumt und bin dann die nächsten Tore nur hinterhergefahren."

Von Allmen mit "Spaß" zu souveränem Sieg

Sieger von Allmen, der 65 Hunderstel vor dem Zweiten Dominik Paris landete, ist mit "Spaß Ski gefahren".

Auf der WM-Strecke von 2027, die keine richtigen Schlüsselstellen hat, konnte jedoch auch er, zunächst nicht sagen, ob er schnell war:

"Es ist immer schwierig einzuschätzen während dem Fahren. Auf so Schleicher-Passagen kannst du schnell sein oder langsam sein, das Gefühl kann gleich sein, aber der Zeitunterschied kann massiv sein. Heute hatte ich ein gutes Gefühl, von dem her war ich ein bisschen misstrauisch: Ist das jetzt wirklich schnell oder ist es doch langsam?"

Direkt vor den Olympischen Spielen war der zweite Saisonsieg für den Schweizer "sicherlich nicht ganz unwichtig".

Das Ergebnis der Abfahrt:

Ranking: Die 20 besten Abfahrer aller Zeiten

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