ÖSV-Coach: "Noel ist Topfavorit in Schladming"

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Österreichs Slalom-Asse rund um Marcel Hirscher greifen am Dienstag in Schladming (ab 17:45 Uhr im LIVE-Ticker) nach dem Heimsieg beim Nightrace.

ÖSV-Slalom-Cheftrainer Marko Pfeifer hat allerdings einen anderen ganz oben auf der Rechnung: "Clement Noel ist der Topfavorit", sagt der Kärntner nach dem Training des ÖSV-Teams am Montag.

Der 21-jährige Noel ist der Shootingstar im Slalom-Weltcup, hat die vergangenen beiden Rennen in Wengen und Kitzbühel gewonnen.

"Er fährt einen ganz kurzen Druckpunkt, ist beim Tor mit dem Schwung fertig und muss nach dem Tor nie nachdrucken. Das ist nach wie vor das Schnellste, auch wenn es bei ihm oft unspektakulär aussieht", erklärt Pfeifer.

Aber: "Wir werden versuchen, Noel zu ärgern!"

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Das Nightrace in Schladming ist legendär! Das sind die bisherigen Gewinner:

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Den ersten Nachtslalom auf der Schladminger Planai 1997 gewinnt Alberto Tomba. "La Bomba" fängt Halbzeit-Leader Thomas Stangassinger noch ab, Sebastien Amiez (FRA) wird Dritter. 

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Tomba hatte ein siegloses Jahr hinter sich, beim Nightrace 1998 schlug er wieder zu. Und wieder hatte ein Österreicher das Nachsehen, diesmal Thomas Sykora. Hans-Petter Buraas (NOR) wurde Dritter.

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1999 gab es den ersten österreichischen Triumph in Schladming. Benjamin Raich fuhr von Rang 23 nach Lauf 1 noch zu seinem ersten Weltcupsieg vor Pierrick Bourgeat (FRA) und Kjetil Andre Aamodt (NOR) und wurde von 35.000 Fans gefeiert. 

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Ein Jahr später jubelten die österreichischen Fans erneut: Mario Matt schlug 2000 nach seinem Sieg in Kitzbühel auch in Schladming zu und verwies Ole-Christian Furuseth (NOR) und Thomas Stangassinger auf die Plätze. 

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2001 stand erneut Benjamin Raich ganz oben am Podest. Der Pitztaler gewann binnen zehn Tagen in Wengen, Kitzbühel und Schladming. Dort setzte er sich vor Buraas (NOR) und Mitja Kunc (SLO) durch. 

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Im Startnummern-Rennen von 2002 setzte sich im Regen und bei weicher Piste Bode Miller durch. Der US-Amerikaner siegte vor Jean-Pierre Vidal (FRA) und Ivica Kostelic (CRO). 

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2003 war die Planai in finnischer Hand. Kalle Palander triumphierte nach Kitzbühel auch in Schladming. Benni Raich und Hans-Petter Buraas (NOR) komplettierten das Podest. 

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2004 stand Benni Raich wieder ganz oben. Der Tiroler, mit über einer Sekunde Rückstand Dritter nach Lauf 1, verwies Manfred Mölgg (ITA) und Kalle Palander (FIN) auf die Plätze. 

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"Ich glaube, ich bin im falschen Film", meinte Manfred Pranger nach seinem ersten Weltcupsieg 2005. Mit ihm feierten Benni Raich und Andre Myhrer (SWE). 

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Drei Jahre nach seinem ersten Schladming-Sieg stand Kalle Palander 2006 wieder ganz oben. Diesmal siegte er überraschend vor dem Japaner Akira Sasaki und Benni Raich. 

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2007 wurde in Schladming erstmals die Marke von 50.000 Zuschauern geknackt. Die tobende Masse wurde belohnt: Benni Raich feierte seinen vierten Sieg beim Nightrace vor Jens Byggmark (SWE) und Teamkollege Mario Matt. 

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Im Jahr darauf stand Matt dann ganz oben. Vor 55.000 Fans triumphierte der "Adler vom Arlberg" vor Jean-Baptiste Grange (FRA) und Manfred Mölgg (ITA). 

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Die 13. Auflage des Nightrace 2009 brachte den ÖSV-Herren alles andere als Unglück. Reinfried Herbst und Manfred Pranger sorgten für einen Doppelsieg, Ivica Kostelic (CRO) wurde Dritter. 

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2010 wiederholte Reinfried Herbst seinen Triumph aus dem Vorjahr. Er siegte vor Silvan Zurbriggen (SUI) und Manfred Pranger und ist neben Tomba der einzige, der seinen "Titel" in Schladming verteidigen konnte. 

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2011 hieß der Sieger erstmals Jean Baptiste Grange. Der Franzose triumphierte auf der Planai vor dem Schweden-Duo Andre Myhrer und Mattias Hargin. Für den ÖSV setzte es ein Debakel.

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2012 schlugen die Hausherren wieder zu. Marcel Hirscher feierte vor beeindruckender Kulisse seinen ersten Sieg beim Nightrace. Mario Matt wurde hinter Stefano Gross (ITA) Dritter. 

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2013 legte das Nightrace eine WM-Pause ein. Der Sieger beim WM-Slalom auf der Planai in Schladming hieß aber erneut Marcel Hirscher. 

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2014 feierte Henrik Kristoffersen in Schladming seinen ersten Weltcupsieg. Der Norweger triumphierte vor Marcel Hirscher und Felix Neureuther (GER). Halbzeit-Leader Mario Matt fädelte beim 3. Tor ein. 

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2015 stand erstmals beim Nachtslalom ein Russe ganz oben. Alexander Khoroshilov überraschte mit seinem ersten Weltcupsieg vor Stefano Gross (ITA) und Felix Neureuther (GER). Für den ÖSV setzte es das schlechteste Slalom-Resultat seit 1979. 

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2016 hieß der Sieger wieder Henrik Kristoffersen (NOR). Marcel Hirscher fuhr mit angelaufener Brille zunächst nur auf Rang 22, dank einer Aufholjagd im Finale belegte er Rang zwei. Alexander Khoroshilov (RUS) wurde Dritter. 

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Gleiches Siegerbild, anderes Jahr: 2017 jubelte Henrik Kristoffersen zum zweiten Mal in Folge in Schladming. Der Norweger setzte sich wie 2016 vor Hirscher und Khoroshilov durch. 

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2018 drehte Hirscher den Spieß um und gewann vor Kristoffersen. Besonders in Erinnerung blieb "Schneeball-Gate": Kristoffersen wurde von Zuschauern während seiner Fahrt mit Schneebällen beworfen. Am Ende gab es auch noch eine Sektdusche von Hirscher. 

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Textquelle: © LAOLA1.at

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