Lara Gut-Behrami erklärt RTL-Abbruch

Lara Gut-Behrami erklärt RTL-Abbruch Foto: © GEPA
 

Lara Gut-Behrami sorgte beim Weltcup-Finale in Lenzerheide für jede Menge Gesprächsstoff, nachdem sie den finalen Riesentorlauf nach dem zweiten Tor abbrach.

Die Weltmeisterin stoppte ihren Lauf ohne zunächst ersichtlichen Grund und wedelte danach locker ins Ziel. Während viele Experten und Medien nach ihrer Kritik an der FIS eine "Protest-Aktion" von Gut-Behrami vermuteten, verließ die Schweizerin den Zielraum wortlos.

Im Rahmen der Siegerehrung für den Gesamtweltcup, wo Gut-Behrami hinter Petra Vlhova Rang zwei belegte, äußerte sich die 29-Jährige später aber doch noch zum Rennabbruch.

"Ich war den ganzen Morgen schon am Kämpfen, ich wollte aber trotzdem fahren und es probieren. Ich habe gehofft, dass mir das Adrenalin hilft, wenn ich am Start stehe. Aber beim zweiten Tor habe ich gemerkt, dass es alles andere als ein sicheres Hinunterfahren wäre", erklärt Gut-Behrami und erläutert weiter: "Es ist mir einmal passiert, dass ich mich so gefühlt habe und es trotzdem probiert habe. Da habe ich mir das Kreuzband gerissen. Ich habe gehofft, dass es noch für zwei Läufe reicht. Aber ich bin lieber gesund als bis zum Letzten zu kämpfen und dann zu stürzen."

Dass sie ausgerechnet das letzte Rennen einer für sie "unglaublichen Saison" nicht beenden konnte, könne sie verschmerzen. "Ich werde mich nicht fertig machen, weil ich es am letzten Tag nicht mehr abrufen konnte. Es ist leider so. Wir sind Athleten, aber es ist, glaube ich, auch verständlich, dass es irgendwann einfach nicht mehr geht."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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