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Rätselraten! Gut-Behrami bricht RTL ab
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Ein Kurzauftritt sorgt für Rätselraten! Lara Gut-Behrami sorgt beim Weltcup-Finale in Lenzerheide einmal mehr für Gesprächsstoff: Die Schweizerin bricht den 1. Durchgang des Riesentorlaufs beim dritten Tor ab.
Grund dafür ist keiner ersichtlich. Die Weltmeisterin stoppt ihren Lauf und schwingt danach locker ins Ziel.
Eine Erklärung liefert die 29-Jährige nicht, sie verlässt ohne Interview den Zielraum. Einem Trainer erklärt sie knapp, dass sie die Situation beim Tor im Steilhang falsch eingeschätzt habe.
Neureuther: "Arbeitsverweigerung? Keine Lust?"
Felix Neureuther rätselt als ARD-Experte ebenfalls: "So etwas habe ich noch nie gesehen. Entweder war das Arbeitsverweigerung, Protest oder sie hatte keine Lust. So scheidest du nicht aus. Entweder geht das gegen den Schweizer Skiverband, die Organisatoren oder die FIS. Ihr ist alles zuzutrauen."
Auch im Schweizer Team herrscht noch Unklarheit. "Ich habe keine Ahnung, was los war", erklärt Technik-Trainer Alois Prenn. "Ich war am Start, aber da hat Lara nichts gesagt." Alpin-Direktor Walter Reusser berichtet: "Sie hat mir gesagt: 'Ich bin einfach raus, sorry.' Mehr nicht! Ihr Vater hat mir gesagt, es war kein körperliches Problem."
Erklärung von Gut-Behrami
Nach einiger Zeit liefert dann der Schweizer Ski-Verband gegenüber dem SRF doch eine Erklärung.
Wie ein Medienbetreuer mitteilt, sei Gut-Behrami nicht in der Lage gewesen, die nötige Spannung für das letzte Rennen aufzubauen. Sie wollte kein unnötiges Risiko eingehen und habe daher abgeschwungen.