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Scheib: "Ich hoffe, dass es nicht meine einzige Kugel bleibt"

"Wunderbarer Abschluss" für Julia Scheib ihrer bisher besten Weltcup-Saison. Beim Finale steht die Steirerin zum achten Mal am Podest.

Scheib: "Ich hoffe, dass es nicht meine einzige Kugel bleibt" Foto: © GEPA

Standesgemäßer Saison-Abschluss für Julia Scheib!

Die Riesentorlauf-Kugelgewinnerin fährt im letzten Rennen des Winters in Hafjell als Dritte aufs Podium. Ergebnis des RTL >>>

Für Scheib ist es der achte Podestplatz im zehnten Saison-Riesentorlauf, davon fünf Siege. Im Anschluss an das Rennen durfte die Steirerin ihre endlich ihre erste Kristallkugel entgegenehmen.

"Es ist ein Supergefühl", sagt Scheib im ORF, die erträumte Kristallkugel in Händen. "Es ist nach wie vor ein bisschen surreal, sie in der Hand zu haben. Ich hoffe auch, dass es nicht meine einzige Kugel bleibt. Es ist noch Luft nach oben - das ist aufregend, das motiviert mich", sagt. Scheib.

Der Spannungsaufbau nach dem erreichten Ziel ist ihr laut eigener Aussage nicht leicht gefallen. Zudem kommt der Frühlingsschnee in Norwegen ihrem Fahrstil nicht unbedingt entgegen. Trotz kleiner Schnitzer sind ihre Fahrten erneut podiumswürdig.

"Ein Podium ist ein wunderbarer Abschluss dieser super Saison", findet Scheib.

Brunner: "Ich verstehe nicht, warum es nicht früher gegangen ist"

Stephanie Brunner gelingt als Fünfte die beste Klassierung seit ihrem vierten Platz beim Weltcupfinale in Saalbach vor zwei Jahren.

"Das letzte Rennen ist da, und auf einmal geht es wieder. Ich verstehe nicht, warum es nicht früher gegangen ist, aber ich schließe die Saison gern so ab."

Gedanken an ein Karriereende nach der Olympia-Enttäuschung hat die 32-Jährige wieder verworfen. "Wenn ich sehe, dass es im Training gut funktioniert und im Rennen gar nicht, muss man alles hinterfragen. Aber irgendwas steckt noch in mir, ich möchte nicht aufgeben."

Nina Astner verpasst die Punkteränge als 16. um zwei Hundertstel.

Endstand des Riesentorlauf-Weltcups:

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