"Besser als fünf Mal 15.": Truppe zum vierten Mal Vierte
Einmal mehr hat es für Katharina Truppe knapp nicht mit einem Podestplatz gereicht - wirklich traurig darüber ist die Kärntnerin allerdings nicht.
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Katharina Truppe hat das Podest in einem Weltcup-Slalom einmal mehr knapp verpasst.
Beim abschließenden Saison-Slalom in Hafjell fährt die Kärntnerin zum vierten Mal zu Platz vier. Im ORF-Interview zeigt sie sich dennoch zufrieden: "Ich nehme lieber vier Mal den Vierten als fünf Mal den 15. Die Konstanz passt einfach heuer, von dem her war das eine recht gute Saison."
Truppe mit Konstanz zur "bisher besten Saison"
31 Hundertstel fehlen der 30-Jährigen auf Emma Aicher und Rang drei. Das Podium hat sie dabei bereits im ersten Lauf vergeben: "Ich habe dann im zweiten Lauf die Spritzigkeit wieder gefunden. Ich bin oben weg gleich richtig gut rein gekommen, weil ich mir gedacht habe, dass ich eh nichts mehr zu verlieren habe. [...] Der Vierte ist es geworden, von dem her bin ich recht happy."
Die Slalom-Spezialistin blickt auf ihre bisher stärkste Saison zurück, in der sie in der Slalom-Endabrechnung Rang vier mit 441 Zählern holt.
Das Highlight ist der Podestplatz beim Heimrennen in der Flachau: "War definitiv meine beste Saison bis jetzt. Richtig konstant unter den ersten sieben. Mit Flachau hab ich mir das beste Rennen ausgesucht, wo ich am Podest hätte stehen können."
Zwiespältiges Saisonfazit bei Katharina Huber
Für Katharina Huber (20.) ist ein Spitzenplatz bereits nach dem ersten, schwachen Lauf (+3,75 Sek.), außer Reichweite gewesen. Die Teamkombi-Olympiasiegerin spricht von einem Spannungsabfall nach ihrem Olympiasieg. "Ich merke natürlich, die Saison ist schon lange."
Das Saisonfazit fällt bei der Steirerin zwiespältig aus: "Ich habe einen Olympiasieg feiern dürfen, aber meine Spezialdisziplin war sehr durchwachsen." Rang sieben ist ihr Topresultat im Weltcup gewesen. Katharina Gallhuber fädelte bereits im ersten Lauf ein.