Shiffrin holt erstes WM-Gold in der Kombination

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Die Weltmeisterin in der Kombination heißt Mikaela Shiffrin!

Die US-Amerikanerin fährt nach Rang drei im Super-G auf dem eisigen Slalomhang in Cortina d'Ampezzo souverän zu ihrem ersten WM-Titel in der Kombination. Es ist ihr insgesamt sechstes WM-Gold und ihre neunte Medaille bei Weltmeisterschaften, nachdem sie im Spezial-Super-G schon Bronze geholt hat.

Silber geht mit einem Respektabstand von 0,86 Sekunden an Petra Vlhova (SVK), die von Rang sieben aus aufs Podest fährt. Michelle Gisin (SUI), Olympiasiegerin 2018 in dieser Disziplin, holt drei Hundertstel dahinter Bronze.

Die Österreicherinnen haben nichts mit den Medaillen zu tun: Beste ÖSV-Dame ist Ramona Siebenhofer auf Rang fünf (+2,81). Die WM-Vierte von 2019 macht nach Rang 15 im Super-G mit einem ansprechenden Slalom einen Sprung nach vorne. Franziska Gritsch belegt Rang elf, Katharina Huber 13.

Für die Österreicherinnen ist es das insgesamt zehnte WM-Rennen en suite ohne Einzelmedaille.

Ariane Rädler scheidet ebenso aus wie Titelverteidigerin Wendy Holdener (SUI) und Federica Brignone (ITA), die Führende nach dem Super-G.

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Shiffrin hat vier ihrer sechs WM-Titel in ihrer Paradedisziplin Slalom (2013, 2015, 2017 und 2019) geholt und kann diese Erfolgsserie am Samstag fortsetzen. Dazu wurde die Gewinnerin von 68 Weltcup-Rennen vor zwei Jahren in Aare erstmals Super-G-Weltmeisterin. In Cortina hatte die 25-Jährige vor ihrem Kombi-Sieg bereits Bronze im Super-G eingefahren. Shiffrin hält nun bei insgesamt neun WM-Medaillen (sechs Gold/ein Silber/zwei Bronze).

Siebenhofer: "Das ist meine Schwachstelle"

Ramona Siebenhofer überraschte nach Halbzeit-Rang 15 (+1,07 Sek.) mit viertbester Slalom-Zeit. "Für meine Verhältnisse war der Slalom okay, (...) da herunter habe ich mich nicht schlecht geschlagen. So was im Slalom habe ich noch nie trainiert. Es hat mich überrascht, dass ich so viele Plätze gut machen konnte. Ich hätte im Super-G eine bessere Leistung zeigen müssen, das ist momentan meine Schwachstelle", wusste Siebenhofer, wo sie die Medaille liegen gelassen hatte.

Die Speed-Spezialistin hatte bereits im Super-G mehr als eine Sekunde auf das Halbzeit-Toptrio Federica Brignone, die im Slalom schon kurz nach dem Start ausschied, Elena Curtoni (+0,01 Sek.) und Shiffrin (+0,06) verloren. Siebenhofers Rückstand im Schlussklassement betrug deshalb satte 2,81 Sekunden auf die Siegerin. Aufs Podest fehlten fast zwei Sekunden.

Auch die anderen ÖSV-Damen Franziska Gritsch, Ariane Rädler und Katharina Huber hatten schon im Super-G zu viel Zeit verloren. Die Tirolerin Gritsch wurde schließlich Elfte, die Niederösterreicherin Huber 13., während die Vorarlbergerin Rädler im für sie "zu schwierigen" Slalom ausschied. Für die Österreicherinnen war es das insgesamt zehnte WM-Rennen en suite ohne Einzelmedaille.

Shiffrin: "Kalt, aber perfekt"

Shiffrin sprach von einem "großartigen Tag, kalt, aber perfekt". Die 25-Jährige hat vier ihrer sechs WM-Titel in ihrer Paradedisziplin Slalom (2013, 2015, 2017 und 2019) geholt und kann diese Erfolgsserie am Samstag fortsetzen. Dazu wurde die Gewinnerin von 68 Weltcup-Rennen vor zwei Jahren in Aare erstmals Super-G-Weltmeisterin. In Cortina hatte Shiffrin vor ihrem Kombi-Sieg bereits Bronze im Super-G eingefahren. Shiffrin hält jetzt schon bei insgesamt neun WM-Medaillen (sechs Gold/ein Silber/zwei Bronze) und ist damit die Nummer eins im US-Skiteam.

Vlhova freute sich über Silber, da "Mika perfekt gefahren" war. Auch Gisin strahlte nach Bronze. "Es ist nicht selbstverständlich, dass man eine Medaille gewinnt. Ich habe in beiden Läufen ein paar Fehler zu viel gemacht, um eine Chance gegen die überragende Mikaela zu haben. Im Super-G war mehr drinnen", gestand die 27-Jährige.

Das galt auch für ihre Landsfrau Wendy Holdener, die 2017 in St. Moritz und 2019 in Aare Kombi-Weltmeisterin geworden war. Nach dem 14. Halbzeitrang musste die Olympia-Dritte im Slalom zu viel riskieren und schied aus.

Stimmen:

Ramona Siebenhofer: "Richtig gut war es nicht. Aber für meine Verhältnisse war es okay. Im Super-G hätte ich eine bessere Leistung zeigen müssen. Die Disziplin ist halt derzeit meine Schwachstelle. Für die Verhältnisse habe ich mich im Slalom nicht so schlecht geschlagen. So etwas habe ich im Slalom noch nie trainiert. Bei der Besichtigung habe ich schon geschluckt. Es ist schon gut gelungen."

Petra Vlhova: "Ich würde sagen, ich habe Silber gewonnen. Man hat Mikaela gesehen - sie war heute perfekt. Mein Slalom war nicht ganz so gut. Aber ich habe Silber geholt. Ich hätte im Super-G ein bisschen schneller sein können, aber den Unterschied hat der Slalom ausgemacht."

Federica Brignone: "Ich mag Eis normalerweise. Aber ich hatte nicht gedacht, dass es so schwer ist. Ich dachte, dass ich besseren Halt habe. Aber ich denke, ich war zu aggressiv. Mein Super-G war mein bester Lauf in diesem Jahr. Im Slalom wollte ich zeigen, dass ich gut fahren kann. Ich hätte aber vielleicht ruhiger starten müssen."

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