Saalbach: WM-Vergabe erfolgt virtuell

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Der FIS-Kongress 2020 wird neuerlich verschoben. Auch der Termin im Herbst hält wegen der Coronavirus-Pandemie nicht, neuer Termin ist nun der 5. Juni 2021.

Saalbach-Hinterglemm und die anderen Kandidaten für die Ski-WM 2025 müssen sich aber nicht bis 2021 gedulden. Die Vergabe der Titelkämpfe erfolgt virtuell. Die drei Kandidaten präsentieren zunächst ihre Bewerbung in einer Video-Konferenz. Danach erfolgt die Abstimmung.

Der zweite wichtige Punkt bei diesem - eigentlich schon für Mai 2020 geplant gewesenen - Kongress ist die Neuwahl des FIS-Präsidenten. Durch die neuerliche Verschiebung verlängert sich die Amtszeit von Gianfranco Kasper weiter.

Der 76-Jährige, der seit 1998 amtiert, hat im November 2019 seinen vorzeitigen Rücktritt angekündigt.

"Rückgrat unseres demokratischen Prozesses"

"Der aktuelle Status des Covid-19-Ausbruchs und die Reisebeschränkungen machten es klar, dass es nicht die Zeit ist, die globale FIS-Familie zusammenzubringen", erklärt FIS-Präsident Gianfranco Kasper den Beschluss des technischen Komitees.

Die Verschiebung des Kongress' sei eine schwere Entscheidung gewesen. "Es ist das Rückgrat unseres demokratischen Prozesses und wir haben uns die Verschiebung nicht leicht gemacht."

Neben Saalbach-Hinterglemm bewerben sich Garmisch-Partenkirchen (GER) und Crans Montana (SUI) um die WM-Ausrichtung.

Textquelle: © LAOLA1.at

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