Neuer Modus: FIS begünstigt Speedfahrer in Kombi

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Beim diesjährigen Herbst-Meeting in Zürich überarbeitete der Internationale Skiverband (FIS) den Ablauf der Wettkämpfe in der Alpinen Kombination und der Parallelrennen.

In der Kombi werden die Top-30 aus dem Speedbewerb (bevorzugt Super-G aber auch Abfahrt möglich) künftig nicht mehr in umgedrehter Reihenfolge an den Slalomstart gehen. Der schnellste Speedfahrer startet demnach mit der Nummer Eins in den technischen Teil des Rennens.

Die FIS will damit die Chancen für die Speedspezialisten erhöhen, nachdem das aktuelle Format in der Vergangenheit die Techniker klar begünstigt hat.

Finale 2023 wieder in Soldeu

In der kommenden Weltcup-Saison sind in der vor nicht allzu langer Zeit schon totgesagten Kombination für die Herren drei Bewerbe in Bormio, Wengen und Hinterstoder vorgesehen, für die Frauen in Val d'Isere, Altenmarkt-Zauchensee, Crans-Montana und La Thuile gleich vier.

Die Parallelrennen sollen TV-freundlicher sprich kompakter werden. Sie beginnen künftig mit einem Qualifikations-Lauf, die besten 32 bestreiten den eigentlichen Wettkampf. Die erste Runde umfasst Hin- und Rücklauf, ab dem Achtelfinale geht es im K.o.-System mit nur jeweils einem Lauf weiter.

Das Weltcup-Finale 2023 findet wieder in Grandvalira Soldeu statt. Der Ort in Andorra hat auch das jüngste Finale im März 2019 ausgetragen und erhielt den Vorzug gegenüber Lenzerheide und Kvitfjell. Die kommenden Finali gehen in Cortina d'Ampezzo (2020), Lenzerheide (2021) und Meribel/Courchevel (2022) in Szene.

Stockholm und Bad Kleinkirchheim nicht mehr im Programm

Hinsichtlich Kalenderplanung wird Stockholm keinen Parallelbewerb mehr durchführen. Bei den Damen springt im März 2020 Aare ein, bei den Herren hat sich aufgrund der Kurzfristigkeit kein Ersatz gefunden.

Auch Bad Kleinkirchheim scheint in den aktualisierten Weltcupkalender-Entwürfen der kommenden Jahre nicht mehr auf. In Kärnten ist ein Lift-Neubau zwingend notwendig. Damit besteht das langjährige Jänner-Speed-Dreirad der Damen in Österreich derzeit nur noch aus einem Doppelpass zwischen Altenmarkt-Zauchensee und St. Anton.

Zauchensee ist im kommenden Winter (11./12. Jänner 2020) an der Reihe, St. Anton (dort wurde vergangenen Jänner abgesagt) bereits wieder im Jänner 2021, ebenfalls mit Abfahrt und Kombination.

Die ÖSV-Präsidentenkonferenz geht diese Woche in Saas Fee in der Schweiz in Szene. Ein Gesprächsthema dort ist auch der Fall Katharina Liensberger. Die Vorarlbergerin hat nach ihrem Skimarkenwechsel zu Kästle zweieinhalb Wochen vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden keine Startgenehmigung, weil sie keinen gültigen Skischuhvertrag hat.

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Katharina Liensberger gehen Optionen im Schuh-Streit aus

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