Der Ski-Weltverband (FIS) will sich in seiner Entscheidung über eine mögliche Absage des Weltcups an die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) halten. Wie FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis in Kitzbühel erklärt, sei das Risiko bei einer Reise derzeit niedrig, man werde aber die Entwicklung genau verfolgen.
Mayer denkt an möglichen Vorteil
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel hat angekündigt, dass bei einer positiven Entscheidung der FIS für China auch Österreichs Speedteam anreisen werde. "Wenn wir als Nation sagen, wir fahren nicht, haben wir einen Nachteil, darauf darf es nicht hinauslaufen. Wenn die FIS entscheidet, dass wir fahren, werden wir hinfahren müssen."
Mayer betonte, dass er "dem Ganzen gegenüber nicht sehr positiv gestimmt" sei. Und verfolgt bezüglich Nachteil oder Vorteil einen anderen Ansatz. "Wenn die anderen einreisen und nicht mehr ausreisen können, bist halt bei den letzten Rennen alleine. Auch ein Vorteil, oder?", sagt der 29-Jährige, freilich lachend.
"Wir wissen, dass es nicht nur darum geht, ins Land zu kommen, sondern auch wieder raus, es muss selbstverständlich in beide Richtungen funktionieren", hat auch Lewis klar erklärt.