Schnitt im Gesicht: Shorttrackerin meldet sich aus der Klinik
Die polnische Shorttrack-Fahrerin teilt nach ihrem Unfall im Olympia-Bewerb über 1500 m nun erste Informationen.
Keine schönen Bilder gab es bei Olympia aus der Shorttrack-Halle, als die 25-jährige Polin Kamila Sellier minutenlang auf dem Eis behandelt wurde, nachdem sie von einer Kufe der Kontrahentin im Gesicht getroffen wurde - sofort floss viel Blut, das Rennen musste abgebrochen werden.
Nun gibt es erste Informationen zum Gesundheitszustand der Athletin. "Kamila wurde operiert, wobei der auf dem CT-Scan zu sehende beschädigte Knochen wieder zusammengesetzt und alles gereinigt wurde", so der Funktionär Konrad Niedzwiedzki auf Eurosport.
Auch die Sportlerin selbst meldet sich via Social Media mit einem Selfie ihrer unversehrten Gesichtshälfte aus dem Krankenhaus. "Ich weiß, dass dieses Bild mich irgendwann daran erinnern wird, dass ich stärker bin, als mir scheint", textet die Shorttrack-Fahrerin unter dem Bild. Weiter ergänzt sie, dass es ihr "ganz gut geht."
Bis zumindest Montag muss die Polin noch im Krankenhaus bleiben, wobei noch einige Tests durchgeführt werden müssen, um die Schwere der Verletzung final einschätzen zu können.