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Olympia: Rosner legt über 1.500m ihren besten Auftritt hin

Die 19-jährige Tirolerin tankte für den abschließenden Massenstart-Einsatz Selbstvertrauen.

Olympia: Rosner legt über 1.500m ihren besten Auftritt hin Foto: © GEPA

Eisschnellläuferin Jeannine Rosner hat am Freitag in Mailand ihren bisher besten Auftritt bei den Olympischen Spielen hingelegt.

Die Tirolerin wurde über 1.500 m in 1:57,24 Min. unter 29 Teilnehmerinnen 16., nachdem sie über 3.000 m Vorletzte und über 1.000 m Letzte gewesen war.

Am Samstag (15:00 Uhr) geht es für sie noch in den Massenstart.

1.500-m-Siegerin wurde die Niederländerin Antoinette Rijpma-de Jong vor der Norwegerin Ragne Wiklund und der Kanadierin Valerie Maltais.

Krankheitsprobleme

Die mit ihren erst 19 Jahren im Strecken-Repertoire breit aufgestellte Rosner hatte nach ihren ersten beiden olympischen Auftritten leicht grippegeschwächt über das Eis geklagt bzw. Kraftlosigkeit angegeben, hat sich aber in den eineinhalb Wochen seither gut erholt.

Die aktuell vierfache Junioren-Weltmeisterin hielt über diese Mittelstrecken-Distanz die Rundenvorgaben von Trainer Hannes Wolf fast auf die Zehntel genau ein und holte sich damit wohl auch für ihren abschließenden Einsatz bei diesen ihren ersten Spielen Selbstvertrauen und Motivation.

Rosner lag 2,55 Sek. über ihrem im November auf deutlich schnellerem Eis beim Weltcup in Salt Lake City fixierten österreichischen Rekord, der Weltrekord freilich wurde von der Siegerin um 4,16 Sek. verfehlt - ein Qualitätsnachweis für die Österreicherin.

Sie hatte sich als Siegerin im fünften Paar hinter die zu Beginn solo gelaufene 500-m-Olympiasiegerin Femke Kok auf Zwischenrang zwei gesetzt. Die Niederländerin wurde im zehnten von 15 Paaren von Maltais in 1:54,40 Min. an der Spitze abgelöst, womit die Jagd auf die Medaillen eröffnet war.

Angriff Takagis in letzter Runde verpufft

Wiklund setzte sich im drittletzten Paar an die Spitze, ehe unmittelbar danach Rijpma-de Jong noch einen draufsetzte.

Im letzten Paar war Weltrekordlerin Miho Takagi bis zur letzten Zwischenzeit auf Goldkurs, die Japanerin rutschte auf der letzten Runde aber hinter US-Routinier Brittany Bowe (1:54,70) und Kok (1:54,79) in 1:54,86 noch auf Rang sechs zurück.

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