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Angeschlagene Herzog hofft weiterhin auf Olympia-Start

Die Tiroler Eisschnellläuferin, die mit Rückenproblemen kämpft, probiert im Freitag-Training etwas Neues aus.

Angeschlagene Herzog hofft weiterhin auf Olympia-Start Foto: © GEPA

Die angeschlagene Vanessa Herzog möchte in der Hoffnung auf einen Olympia-Start am Montag über 1.000 m im Freitag-Training etwas Neues versuchen.

"Ich werde intensiver aufwärmen, gleich aufs Eis gehen und sofort etwas Schnelles fahren ohne großes Tamtam, damit ich nicht viel in Position bin und wieder aufstehen muss", sagte die ehemalige Eisschnelllauf-Weltmeisterin am Donnerstag in Mailand bei einer Pressekonferenz. "Am Sonntag kann ich dann sagen, ob ich fahre oder nicht."

Verschlechterung der Rückenprobleme

Im Lauf des Donnerstags stand bei Herzog eine weitere ärztliche Konsultation auf dem Programm, nachdem ihr Ehemann Thomas Herzog am Mittwoch in der Funktion ihres Trainers von einer gravierenden Verschlechterung der Rückenprobleme der 30-Jährigen berichtet hatte.

Die zweifache Olympia-Vierte war am vergangenen Samstag nach dreiwöchiger Zwangspause wegen einer Bandscheibenvorwölbung samt beidseitiger Entzündung des Iliosakralgelenks auf das Eis zurückgekehrt.

Rosner im 1.000-m-Bewerb kurzfristig nachgerückt

Österreichs Eisschnelllauf wird aber unabhängig von Herzogs Antreten im 1.000-m-Bewerb der Frauen vertreten sein, denn Jeannine Rosner ist über diese Distanz noch kurzfristig ins Teilnehmerinnenfeld nachgerückt. Die Tirolerin tritt bei ihrem Olympia-Debüt nun in vier Bewerben an, los geht es für sie am Samstag über 3.000 m.

Gabriel Odor wiederum beginnt am Mittwoch über 1.000 m. Der Tiroler ist aktuell am Auskurieren: "Ich habe mir letzte Woche einen Infekt eingefangen und habe es ein bisschen verschleppt." Der 25-Jährige gab sich aber zuversichtlich.

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