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Mikutina nach Eiskunstlauf-Kür auf Platz 18 - Gold an die USA

Die Österreicherin verliert trotz solider Kür einen Platz. Eine US-Amerikanerin krönt sich bei ihrem Comeback zur Olympiasiegerin.

Mikutina nach Eiskunstlauf-Kür auf Platz 18 - Gold an die USA Foto: © GEPA

Olga Mikutina beendet den olympischen Eiskunstlaufbewerb in Mailand auf Rang 18 beendet.

Die 22-jährige Österreicherin zeigt am Donnerstagabend in der Milano Ice Skating Arena eine Kür ohne große Patzer, verliert aber noch eine Position im Vergleich zum Kurzprogramm. Für ihre Darbietung erhält Mikutina 123,87 Punkte, das ergibt insgesamt 185,59 Zähler.

Gold holt sich die US-Amerikanerin Alysa Liu vor den Japanerinnen Kaori Sakamoto und Ami Nakai.

Olympiasiegerin Liu trat nach Peking zurück

Liu katapultiert sich mit der besten Kür sowie gesamt 226,79 Punkten von Rang drei nach dem Kurzprogramm an die Spitze. Die 20-Jährige kürt sich damit in Italien zur Doppel-Olympiasiegerin, sie hatte auch im Teambewerb mit den USA Gold geholt.

Liu war bereits bei den Winterspielen 2022 in Peking am Start, damals wurde sie mit Viktor Pfeifer als Coach Sechste. Danach ist sie im Alter von 16 Jahren zurückgetreten und erst vor zwei Jahren wieder zurückgekommen. Das Comeback glänzt nun doppelt. Die Japanerin Sakamoto wiederum beendet ihre Karriere mit olympischem Silber.

Platzierung von 2022 außer Reichweite

Mikutina, die bereits zum Auftakt am Dienstag eine gute Leistung gezeigt hatte, bringt auch die Kür ohne Sturz und gröbere Fehler über das olympische Eis. Zum Song "Nothing Else Matters" zeigt sie unter anderem eine Dreifach-Lutz-Dreifach-Toeloop-Kombination, einen Doppel-Axel sowie Rittberger, Flip und Salchow in dreifacher Ausführung.

Der gebürtigen Ukrainerin unterlaufen nur kleine Unsauberkeiten. Zufrieden geht die Vorarlbergerin vom Eis, Platz 13 von Olympia 2022 in Peking bleibt allerdings außer Reichweite.

Viel Selbstvertrauen getankt

"Ich war weniger nervös, aber mehr fokussiert auf die Sprünge. Ich habe nur die letzten Sekunden genossen, als die Sprünge hinter mir waren", sagt Mikutina im ORF. "Es gibt noch Luft nach oben. Heute kann ich sagen, ich war gut in den Sprüngen. Auf jeden Fall gibt es noch Sachen, an denen man arbeiten soll." Für das nächste Highlight, die Eiskunstlauf-WM in Prag Ende März, habe sie jedenfalls "sehr viel Selbstvertrauen getankt und Selbstsicherheit gewonnen. Das wird mir sehr helfen."

Mikutina startet seit rund zehn Jahren für Österreich, nachdem sie wegen besserer Trainingsbedingungen mit ihren Eltern nach Österreich gekommen war. Ihre sportliche Heimat fand sie bei Trainerin Elena Romanova in Feldkirch, indes lebt und trainiert die Athletin in Montclair in New Jersey. Die Staatsbürgerschaft hat Mikutina 2020 erhalten.

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