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"Hat sich erledigt" - Ukrainer Heraskewytsch über Start

Wladislaw Heraskewytsch ist dennoch von einer Entscheidung zu seinen Gunsten überzeugt.

"Hat sich erledigt" - Ukrainer Heraskewytsch über Start Foto: © GETTY

Nach der Anhörung im Eilverfahren um seinen Ausschluss von den olympischen Skeleton-Bewerben geht der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch nicht mehr von einer nachträglichen Teilnahme aus.

"Das hat sich erledigt", sagte er in Mailand umhüllt von einer ukrainischen Flagge. In einer rund zweieinhalbstündigen Anhörung vor der Ad-hoc-Kommission des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) kämpfte er gegen die Entscheidung des Weltverbandes (IBSF), ihn von den Rennen auszuschließen.

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Der Ausgang in dem Eilverfahren ist weiter offen. Heraskewytsch ist davon überzeugt, dass der CAS zu seinen Gunsten entscheiden werde. Der Ukrainer plant aber nicht mehr, ins olympische Dorf nach Cortina d'Ampezzo zurückzukehren.

"Von Tag eins an habe ich gesagt, dass ich glaube, dass ich im Recht bin", erklärte Heraskewytsch. "Ich bereue nichts."

Urteil womöglich noch am Freitag

Entschieden wird der Fall von einer Schiedsrichterin, der deutschen Rechtsanwältin Annett Rombach.

"Wir hoffen, dass wir heute ein Urteil verkünden können. Aber es ist schwer zu sagen, wann", sagte Matthieu Reeb, der CAS-Generaldirektor. Vor Ort waren Heraskewytsch und sein Vater sowie Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), zudem sollten per Video IBSF-Vertreter und der Rechtsbeistand des Athleten zugeschaltet werden.

Hintergrund war, dass Heraskewytsch sich geweigert hatte, auf das Tragen eines vom IOC verbotenen Helms mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen zu verzichten.

Das IOC untersagt politische Botschaften während der Wettkämpfe und hatte den Ukrainer mehrfach aufgefordert, einen anderen Helm zu verwenden. Der 27-Jährige argumentiert, es habe bereits ähnliche Fälle bei Olympia ohne drastische Sanktionen gegeben, und sieht keinen Regelbruch.

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