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Schrecksekunde für ÖSV-Abfahrer im 1. Olympia-Training

"Das war nicht ganz so witzig!" Schrecksekunde für Raphael Haaser beim ersten Olympia-Abfahrtstraining auf der Stelvio. Das sagt er nach dem 1. Training:

Schrecksekunde für ÖSV-Abfahrer im 1. Olympia-Training Foto: © GEPA

Das erste Abtasten auf der Stelvio sorgt bei den Olympischen Winterspielen 2026 sorgt bei rot-weiß-rot für einen Schreckmoment.

ÖSV-Athlet Raphael Haaser entgeht im ersten Abfahrtstraining nur knapp einem schweren Sturz und rettet sich mit viel Geschick.

Akrobatische Rettung im oberen Teil

Während US-Boy Ryan Cochran-Siegle die Bestzeit in den Schnee brennt, stockt dem ÖSV-Team kurz der Atem. Im oberen Streckenabschnitt verschlägt es Haaser plötzlich die Skier.

Der Riesentorlauf-Weltmeister verliert die Kontrolle, kann den Sturz aber dank einer akrobatischen Einlage gerade noch verhindern.

Der Tiroler analysiert die Szene nach der Fahrt gewohnt sachlich, aber sichtlich gezeichnet. "Ich bin über die zweite Welle reingesprungen und dann hat es mir die Skier verschnitten", so Haaser im ORF-Interview.

"Nicht ganz so witzig"

Obwohl der Zwischenfall glücklicherweise ohne Folgen bleibt, hinterlässt die Situation Spuren beim 28-Jährigen. Haaser nimmt in der Folge sichtlich das Tempo heraus und konzentriert sich darauf, sicher im Ziel anzukommen.

"Das war nicht ganz so witzig", gesteht er rückblickend. "Ich wollte nichts unnötig riskieren."

Am Ende landet er mit einem Rückstand von 2,38 Sekunden auf dem 21. Platz. Dennoch blickt er optimistisch auf die Medaillenentscheidung am Samstag: Er fühlt sich bereit für das Rennen und will aus dem Schreckmoment die nötigen Schlüsse für die Ideallinie ziehen.

Bester Österreicher des ersten Trainingstages ist Vincent Kriechmayr auf Rang sechs, gefolgt von Stefan Babinsky, der als Neunter ebenfalls in die Top 10 fährt.

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