"Wenn es klappert, weil zwei Medaillen zusammenschlagen, ist es ein gutes Zeichen, dass man erfolgreich war."
Als der 25-jährige Norsker gemeinsam mit dem späteren Bronze-Gewinner Ilkka Herola (FIN) und Skoglund der Anschluss gelungen war, hatte es der zweifache Gold-Gewinner plötzlich eilig.
"Er wollte sofort vorbei und andrücken", schilderte Lamparter, der diese Tempoverschärfung noch problemlos mitgehen konnte.
"Ich war so am Limit"
Auf der Schlussrunde hatte der Skandinavier aber mehr Pfeile im Köcher.
Den ersten Angriff konnte Lamparter noch abwehren. "Er wollte alleine weg, ich bin aber mit und er hat rausgenommen. Ich war so am Limit, dass ich nicht drübergehen konnte", gab er zu verstehen.
Für den letzten Anstieg hatte er sich vorgenommen, nochmal alles zu geben, "wenn ich es drauf habe." Dann hätte ihn der Norweger aber überrascht, als er aus dem Windschatten heraus mit Tempoüberschuss hinaufkletterte und den 24-Jährigen entscheidend stehen ließ.
"Ich muss meinen Hut vor dem im Moment überragenden Oftebro ziehen, er ist einfach extrem stark", zollte Lamparter dem neuen norwegischen Aushängeschild in der Nordischen Kombination Respekt.
Noch eine Chance auf Gold
Und er selbst bilanzierte zufrieden.
"Wenn man eine Medaille umhängen hat und es klappert, weil zwei Medaillen zusammenschlagen ist es ein gutes Zeichen, dass man erfolgreich war", betonte Lamparter.
Für ihn bietet sich im Teamsprint über 2 x 7,5 Kilometer am Donnerstag (10:00 Uhr/14:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>) noch eine Chance, sich zum Olympiasieger zu küren. An seiner Seite wird wohl Stefan Rettenegger vor seinem Bruder Thomas den Vorzug bekommen.