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NEWS
Nächstes Top-Ergebnis für Andexer! Massenstart-Gold an Frankreich
Während Frankreich über die sechste Biathlon-Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2026 jubeln darf, sorgt Anna Andexer für ein persönliches Ausrufezeichen.
Der letzte Biathlon-Bewerb bei den Olympischen Winterspielen 2026 endet mit einer weiteren Goldmedaille für Frankreich.
Dieses Mal ist es die 23-jährige Oceane Michelon, die mit dem Olympiasieg im Massenstart der Frauen den größten Erfolg ihrer bisherigen Karriere feiert.
Michelon, die im Weltcup bislang noch kein Rennen gewinnen konnte, staubt in Antholz nach Gold in der Frauen-Staffel und Silber im Sprint ihre bereits dritte Medaille ab.
Die junge Französin schießt zwar zwei Fehler, hat am Ende jedoch den längeren Atem als ihre Konkurrentinnen und siegt 6,6 Sekunden vor ihrer Landsfrau Julia Simon (1F/+6,6 Sek.) und der Tschechin Tereza Vobornikova (1F/+7,4), die sensationell Bronze gewinnt.
Andexer überzeugt erneut, Hauser weit zurück
Beste Österreicherin wird am Samstag Anna Andexer. Die 23-Jährige liefert nach Platz neun im Sprint ihr nächstes Top-Ergebnis und wird auch im Massenstart starke Neunte (1F/+59,2 Sek.). Ihren einzigen Fehler schießt sie im ersten Stehendschießen, ab hier verliert sie auch den Anschluss an die Medaillenränge.
"Ich bin megazufrieden, weiß gar nicht, was ich sagen soll", kommentiert Andexer ihre Leistung im ORF. "Mein zweiter Massenstart und der erste bei Olympia, es freut mich wahnsinnig, dass sich wieder ein Top-Ten-Ergebnis ausgegangen ist. Was will ich mehr?"
Hauser wäre gern gleich "abgebogen"
Einen bitteren Arbeitstag erlebt Lisa Hauser. Die 32-jährige Tirolerin, die sich gesundheitlich angeschlagen an den Start schleppt, schießt insgesamt fünf Fehler und kommt am Ende nur auf Platz 26 von 30 Starterinnen ins Ziel (+3:08,4 Min).
Hauser schießt sich gleich beim ersten Anschlag mit drei Fehlern aus dem Rennen um Spitzenplätze. "Mit drei (Fehlschüssen, Anm.) reinstarten, da war das Rennen eigentlich vorbei", erklärt Hauser. "Eigentlich wäre ich gern gleich nach dem Schießstand irgendwo abgebogen, aber ich habe mich dann durchgekämpft."
Dorothea Wierer (ITA) belegt im letzten Rennen ihrer Karriere den starken fünften Platz (2F/+30,0 Sek.), Franziska Preuß (GER) wird bei ihrem Abschiedsrennen 28. (7F/+3:32,4 Min).