"Ich habe gewusst, ich brauche unbedingt die Null. Da war der Druck dann riesengroß."
Die ehemalige Massenstart-Weltmeisterin sei in einem guten Tempo und in guter Verfassung zum letzten Schießen gekommen.
"Der erste Schuss ist nicht gefallen, dann ist es einfach schwierig vom Kopf her. Ich habe gewusst, ich brauche unbedingt die Null. Da war der Druck dann auch schon riesengroß", schildert Hauser.
"Mir war bewusst, dass es jetzt zählt, aber ich habe dann einfach in diesen 20 Sekunden nicht alles beisammen gehabt."
"Ich bin eine, die zurückschlagen kann"
Ihre bis dahin gute Vorstellung samt der schnellen Laufzeit - in der Loipe verliert Hauser nur eine Minute auf Olympia-Siegerin Julia Simon - stimmt sie aber positiv.
"Ich muss einfach mit Selbstvertrauen in die nächsten Rennen gehen. Ich weiß, ich bin selbst in der Lage, um Medaillen mitzukämpfen und muss nicht darauf hoffen, dass andere patzen", versucht Hauser trotz der Enttäuschung optimistisch nach vorne zu blicken.
Denn sie weiß: "Ich bin eine, die zurückschlagen kann."
Hausers nächster Bewerb ist der Sprint am Samstag, in dieser Disziplin war sie 2022 Olympia-Vierte. Der Zeitplan >>>
Anna Gandler landet im Einzel auf Rang 32, die ebenfalls zwei Strafminuten verzeichnende Tamara Steiner wird 44. Anna Andexer kommt mit fünf Schießfehlern nicht über Rang 62 hinaus.