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Hauser verschießt Medaille: "Der Druck war riesengroß"

Bis zum letzten Schießen liegt Biathletin Lisa Hauser auf Medaillenkurs, dann verfehlt sie drei Scheiben. So schildert die Tirolerin die entscheidenden 20 Sekunden.

Hauser verschießt Medaille: "Der Druck war riesengroß" Foto: © GEPA

So nah war eine Medaille für Lisa Hauser im olympischen Biathlon-Einzel - und am Ende doch so fern.

Die Tirolerin liegt bis zum letzten Schießen voll auf Edelmetall-Kurs, trifft dann aber nur zwei von fünf Scheiben. Die drei Strafminuten werfen sie aussichtslos auf Platz 27 zurück.

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"Es ist schon eine vergebene Chance. Man hat nicht so viele Chancen, bei Olympia um eine Medaille mitzukämpfen. Ich wäre heute in der Lage dazu gewesen", sagt eine sichtlich geknickte Hauser nach dem Zieleinlauf im imposanten Stadion in Antholz.

"Ich habe gewusst, ich brauche unbedingt die Null. Da war der Druck dann riesengroß."

Lisa Hauser über das letzte Schießen

Die ehemalige Massenstart-Weltmeisterin sei in einem guten Tempo und in guter Verfassung zum letzten Schießen gekommen.

"Der erste Schuss ist nicht gefallen, dann ist es einfach schwierig vom Kopf her. Ich habe gewusst, ich brauche unbedingt die Null. Da war der Druck dann auch schon riesengroß", schildert Hauser.

"Mir war bewusst, dass es jetzt zählt, aber ich habe dann einfach in diesen 20 Sekunden nicht alles beisammen gehabt."

"Ich bin eine, die zurückschlagen kann"

Ihre bis dahin gute Vorstellung samt der schnellen Laufzeit - in der Loipe verliert Hauser nur eine Minute auf Olympia-Siegerin Julia Simon - stimmt sie aber positiv.

"Ich muss einfach mit Selbstvertrauen in die nächsten Rennen gehen. Ich weiß, ich bin selbst in der Lage, um Medaillen mitzukämpfen und muss nicht darauf hoffen, dass andere patzen", versucht Hauser trotz der Enttäuschung optimistisch nach vorne zu blicken.

Denn sie weiß: "Ich bin eine, die zurückschlagen kann."

Hausers nächster Bewerb ist der Sprint am Samstag, in dieser Disziplin war sie 2022 Olympia-Vierte. Der Zeitplan >>>

Anna Gandler landet im Einzel auf Rang 32, die ebenfalls zwei Strafminuten verzeichnende Tamara Steiner wird 44. Anna Andexer kommt mit fünf Schießfehlern nicht über Rang 62 hinaus.

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