Die Vorbereitung auf das Großereignis ist für den dreifachen Gesamtweltcupsieger alles andere als nach Wunsch verlaufen: Nach den Sprungbewerben in Sapporo plagte den 31-Jährigen ein Hexenschuss.
"Als ich letzte Woche am Montag nach Hause gekommen bin, hatte ich plötzlich einen Hexenschuss im Nacken. Darauf konnte ich mich die nächsten zwei Tage so gut wie nicht bewegen", schilderte Kraft im Gespräch mit der "Kleinen Zeitung".
Trotz der körperlichen Beschwerden konnte der ÖSV-Adler bereits in derselben Woche wieder einige Trainingssprünge absolvieren: "Am Donnerstag und Freitag war ich dann am Bergisel wieder springen. Das hat schon wieder recht gut funktioniert und mittlerweile spüre ich es gar nicht mehr."
Klare Zielvorgabe: "Ich fliege da rauf, um Medaillen zu gewinnen"
Auf den Hexenschuss folgte eine unliebsame Begegnung mit einer Katze. "Am Samstag habe ich beim Frühstücken die Nachbarskatze reingelassen. Zuerst habe ich noch ganz fein mit ihr gespielt, doch plötzlich hat sie mich gebissen und gekratzt, dass es sogar zu bluten begonnen hat", schildert Kraft, der ergänzend meint: "Doch mit meiner Frau habe ich Gott sei Dank eh eine Krankenschwester daheim – ich wurde gleich geimpft und muss jetzt eine Woche Antibiotika nehmen. Sicher ist sicher."
Die vergangene Woche war für den 31-Jährigen "ziemlich miserabel", doch trotz der holprigen Vorbereitung ist das Ziel klar: "Ich fliege da rauf, um Medaillen zu gewinnen." Bleibt nur zu hoffen, dass Stefan Kraft in dieser Woche mehr Grund zur Freude hat. Das erste Mal im Einsatz sind die ÖSV-Adler am Sonntag auf der Normalschanze (ab 17:15 Uhr).