"Fall Klaebo" ist abgeschlossen - keine Berufung

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Jetzt ist auch der letzte Bewerb der Nordischen Ski-WM 2021 abgeschlossen! Norwegen zieht die Berufung gegen die Disqualifizierung von Johannes Klaebo im 50km-Massenstart-Bewerb zurück.

Nach Angaben des Verbandes erfolgte dies auf Wunsch Klaebos. "Ich möchte nicht als zimperlicher Skiläufer wahrgenommen werden", sagte der 24-Jährige dem norwegischen Rundfunk NRK am Mittwochabend.

Klaebo war der Sieg des Rennens über 50 km klassisch am Sonntag aberkannt worden, weil er im Zieleinlauf den Russen Alexander Bolshunov behindert hatte. Die Goldmedaille war damit an den Norweger Emil Iversen gegangen, der als Zweiter ins Ziel gekommen war. Bolshunov brach im Duell mit Kläbo einen Skistock, er wurde Dritter.

Durch die Disqualifikation Klaebos rückte er auf den Silberrang vor. "Ich halte es für falsch, diesen Prozess fortzusetzen", sagte Klaebo weiter. "Ich möchte positiv denken und dies hinter mir lassen."

Russlands Langlauf-Trainer Markus Cramer ist über den Rückzug überrascht und meint über den möglichen Grund dafür: "Ich denke, sie haben erkannt, dass sie keine Chance haben. Ich denke auch, dass die Berufung keine Chance gehabt hätte. Denn für mich sind die Regeln klar."

Textquelle: © LAOLA1/APA Zum Seitenanfang »

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