Gruber startet nach Erkrankung in den Weltcup

Gruber startet nach Erkrankung in den Weltcup Foto: © GEPA
 

Nach einer schweren Virusinfektion steigt Bernhard Gruber am Wochenende bei der zweiten Station der nordischen Komibinierer in Lillehammer (NOR) in den Weltcup ein.

Der dreifache Medaillengewinner der Heim-WM in Seefeld hat im Langlauf noch Aufholbedarf, das Springen klappt aber gut.

"Es war eine harte Zeit", meint Gruber zu seiner Erkrankung, die ihn wichtige Trainingstage gekostet hatte. "Ich bin wieder fit. Die Form ist noch recht bescheiden, aber ich fühle mich von Tag zu Tag besser", so der 37-jährige Salzburger über seine Verfassung in der Loipe nach zwei Trainingstagen in Lillehammer.

"Auf der Schanze habe ich aber ein gutes Gefühl", sagt der Vize-Weltmeister von Seefeld. "Ich habe die Mattensprünge gut auf Schnee ummünzen können. Kleinigkeiten gehen noch ab, aber das bringe ich hin."

Eugen: "Wir haben noch zu Arbeiten"

Laut ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen wird Gruber im Teambewerb am Samstag (10.00/14.30 Uhr) noch nicht zum Einsatz kommen. Der Saison-Einstieg des Gasteiners werde in der Einzelkonkurrenz am Sonntag (09.15/13.30) erfolgen. Gruber ersetzt Paul Gerstgraser, der in Park City im Kontinentalcup antritt.

Mit dem dreiteiligen Auftakt in Ruka mit sieben Top-Ten-Plätzen durch fünf Athleten war Eugen insgesamt zufrieden. Die mannschaftliche Überlegenheit der Norweger gab dem Steirer aber doch zu denken.

"Das war eine kleine Ernüchterung. Unsere Leistungen haben gepasst, aber die Athleten haben gesehen, dass sie noch etwas zu arbeiten haben. Wir wollen stärker werden", erklärt Eugen.

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