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Stark! Stadlober verpasst ersten Weltcupsieg knapp
Damit ist sie in der Gesamtwertung der Tour de Ski gut dabei. Auch Benjamin Moser zeigt auf.
Teresa Stadlober glänzt auf der zweiten Etappe der Tour de Ski mit Rang zwei.
Die Salzburgerin verpasst ihren ersten Weltcupsieg in Toblach im 10-km-Einzelstartrennen in der klassischen Technik um sieben Sekunden, schneller ist nur die Norwegerin Astrid Oeyre Slind.
In der Tour-Wertung verbessert sich die beim Auftaktsprint abgeschlagene Stadlober auf Rang vier. Gesamtsechster ist nach Tagesrang elf der Tiroler Sprintspezialist Benjamin Moser.
Sechster Podestplatz insgesamt
Als nächste Etappe folgt am Mittwoch ein 5-km-Heat-Massenstartbewerb, in dem Moser gute Chancen haben sollte. Dieser neue Bewerb und auch die sonstige Sprintlastigkeit der Tour mit hohen Zeitbonifikationen in den kurzen Rennen stoßen bei den Distanzspezialistinnen wie Stadlober auf wenig Gegenliebe.
Im 10-km-Bewerb in ihrer Lieblingstechnik gelingt der Salzburgerin aber ihr erster Podestplatz seit Anfang Jänner, als sie ebenfalls bei der Tour im Skiathlon in Val die Fiemme Zweite geworden war. Insgesamt ist es Stadlobers sechster Podestplatz im Weltcup.
In der Tour-Gesamtwertung liegt die Olympiadritte 52 Sekunden hinter Spitzenreiterin Jessie Diggins, die auf dem zweiten Teilstück 1,8 Sekunden hinter ihr Dritte wird .
Sprinter Moser überrascht über 10 km
Der beim Sprintauftakt achtplatzierte Moser verbessert sich mit der elftbesten Zeit im 10-km-Rennen um zwei Positionen.
"Im Moment bin ich einfach nur überglücklich, dass ich so einen guten Tag erwischt habe. Dieser elfte Platz ist mein bisher bestes Distanzergebnis und das ist einfach gewaltig. Mir kommt die Strecke hier ganz gut entgegen und ich hatte vor allem ein super Finish", sagt Moser und bedankt sich beim Service-Team für das schnelle Material.
Auf den norwegischen Sieger Mattis Stenshagen fehlen dem 28-Jährigen 43,3 Sekunden.
Nur etwas mehr als eine Minute fehlt
Topfavorit Johannes Hösflot Kläbo wird 8,9 Sekunden hinter seinem Landsmann Zweiter, führt die Gesamtwertung aber weiter klar an. Titelverteidiger Kläbo liegt dank der Zeitbonifikationen bei seinem Sprintauftakterfolg am Sonntag 53 Sekunden vor seinem Teamkollegen Lars Heggen. Dritter ist 57 Sekunden zurück mit Harald Östberg Amundsen ein weiterer Norweger.
Der ebenfalls von Zeitgutschriften des Sprints profitierende Moser hat 1:08 Minuten Rückstand. "Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, hätte ich es sicher nicht geglaubt."
Magdalena Scherz und Lukas Mrkonjic traten am Montag nicht mehr an. Scherz hatte sich am Vortag an der Hand verletzt und verzichtet als Vorsichtsmaßnahme auf die restlichen Etappen. Mrkonjic ist gesundheitlich leicht angeschlagen.