ÖSV ergreift gegen Doping-Sünder Dürr Rechtsmittel

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Einen Tag nachdem Ex-Langläufer Johannes Dürr das erste Berufungsverfahren gewonnen hat, meldet sich ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel zu Wort.

Der ÖSV will in der Causa Dürr Rechtsmittel ergreifen. "Wir werden das Verfahren selbstverständlich weiter betreiben. Es scheint offensichtlich, dass es sich hier um eine Organisation von Betrügern handelt", sagte Schröcksnadel mit dem Verweis auf die überführten Dopingsünder Dürr, Max Hauke und Dominik Baldauf.

Dürr hatte 2018 bei einer Veranstaltung in Wattens angedeutet, dass der ÖSV Doping stillschweigend dulde. Der Verband ging daraufhin gerichtlich gegen diese Behauptung vor, welches vom Oberlandesgericht Innsbruck zugunsten des Niederösterreichers entschieden wurde.

Die Causa wurde zur erneuten Verhandlung zurück an die Erstinstanz verwiesen.

Nach derzeitigem Stand steigt die nächste Verhandlung am 24. Februar 2020 im Landesgericht Innsbruck. Dürr wurde im Oktober von der Anti-Doping-Rechtskommission (ÖADR) wegen Dopings lebenslang gesperrt.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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