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Achtfachsieg bei 50er in Oslo - Stadlober verpasst Top-Plätze

Hedegart führt beim Langlauf-Massenstart der Männer einen norwegischen Achtfachsieg an. Bei den Frauen dominieren die Schwedinnen.

Achtfachsieg bei 50er in Oslo - Stadlober verpasst Top-Plätze Foto: © GEPA

Die Schwedin Frida Karlsson und der Norweger Einar Hedegart haben am Samstag auf dem traditionsreichen Holmenkollen in Oslo die 50-km-Massenstart-Rennen im Freistil gewonnen.

Die zuletzt verkühlte Teresa Stadlober bleibt bei nebligen Bedingungen hinter den Erwartungen und landet auf dem 16. Platz (+3:29,7 Min.).

Norwegischer Achtfach-Sieg in Kläbos Abwesenheit

Hedegart gewinnt auch in Abwesenheit von Topstar Johannes Hösflot Kläbo vor nicht weniger als sieben Landsleuten. Der aus dem Biathlon gekommene Hedegart siegt nach 1:51:38,2 Stunden vor Harald Östberg Amundsen (+0,4 Sek.) und Martin Löwström Nyenget (+1,1).

In Abwesenheit des erkrankten Mika Vermeulen zeigt Ganner mit 4:46,2 Minuten Rückstand eine ansprechende 50-km-Premiere und belegt Platz 37.

Hedegart war überglücklich nach seinem Sieg. "Das fühlt sich besser als bei Olympia an und das sagt wohl alles. Als sich Johannes leider verletzt hat, war das eine Möglichkeit für den Rest von uns und ich habe diese mit beiden Händen ergriffen und ich könnte nicht glücklicher sein."

Stadlober diesmal ohne Chance auf Top 5

Bei den Frauen setzt sich Karlsson nach dem Skiwechsel bei 33,3 km klar vom Feld ab und feiert nach 2:07:48,2 Stunden ungefährdet den Sieg. Am Ende komplettiern ihre Landsfrauen Linn Svahn (+1:48,4 Min.) und Jonna Sundling den schwedischen Triple-Sieg.

Stadlober war bei den beiden bisherigen 50ern in Oslo ebenso wie im Vorjahr auch in Lahti jeweils Vierte geworden. Dieses Mal ist sie von so einer Platzierung weit entfernt, allerdings war sie sowohl vor als auch nach den Olympischen Spielen von einer Verkühlung gehandicapt. Sie hält sich fast durchwegs zwischen Platz zwölf und 20 auf.

Die beiden Rennen wurden übrigens erstmals überschneidend ausgetragen, d. h. die Frauen starteten 45 Minuten nach den Männern in die Loipe. So kam es vor, dass auch große Nachzügler des Männer-Rennens noch im Sog von Frauen laufen.

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