Grabner: "Ein bisschen wie Gefängnis"

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Kasernierung, strenge Hygienebestimmungen, Spiele ohne Fans - die NHL setzt ihre Saison unter besonderen Umständen fort.

Michael Grabner ist von der Fortsetzung unter diesen Voraussetzungen wenig begeistert. "Wir werden jeden Tag getestet, wir müssen immer eine App ausfüllen, dürfen uns nur zwischen Hotel und Halle bewegen. Müssen im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen, obwohl wir Spieler laufend zusammen sind. Es kommt mir ein bisschen wie Gefängnis vor", erzählt der 32-jährige Villacher in der "Kleinen Zeitung".

"Es geht um Geld - aber am Ende ist es auch nur Geld"

Grabner sieht den Spielbetrieb samt Quarantäne, der für die Finalisten bis Anfang Oktober dauern wird, kritisch.

"Von mir aus hätte man nicht spielen müssen. Diese extremen Auflagen und ohne Fans stellen alles etwas infrage. Natürlich geht es wegen des Geldes, ich verstehe schon den Hintergrund. Aber am Ende des Tages ist es auch nur Geld. Es gibt andere Sachen, die mir im Moment wichtiger sind. Vielleicht sitz ich die nächsten zwei Monate noch da, ohne Familie. Ergibt alles nicht viel Sinn bei mir."

Grabner bekommt wenig Eiszeit

Dazu kommt seine persönliche sportliche Situation, die alles andere als positiv ist. Der Kärntner muss sich bei den Arizona Coyotes bis auf weiteres mit einer Reservistenrolle zufriedengeben.

"Es ist ziemlich langweilig für mich, aber ich habe mir schon gedacht, dass ich nicht viel spielen werde, da es schon die gesamte Saison so war", so Grabner.

Textquelle: © LAOLA1.at

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