Das war Thomas Vaneks Karriere

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Die Karriere des Thomas Vanek hat nicht ganz ein Jahr nach seinem letzten NHL-Spiel auch offiziell ein Ende gefunden. Der 36-Jährige verkündete den Schlussstrich unter seiner Laufbahn Anfang der Woche und verabschiedete sich am Freitag mit einem großen Interview (HIER nachlesen>>>).

2003 wurde der Badener an fünfter Stelle so hoch wie noch nie ein Österreicher zuvor gedraftet, es folgten 1029 Spiele im NHL-Grunddurchgang und 69 Playoff-Partien für insgesamt acht verschiedene Teams. Die Ausbeute: 394 Tore und 431 Assists, der Stanley Cup blieb ihm aber leider verwehrt.

LAOLA1 hat alle Karriere-Stationen und Facts von Thomas Vanek in der Diashow zusammengetragen:

Thomas Vanek hängt die Schlittschuhe an den Nagel! Ein Blick zurück auf die außergewöhnliche Karriere des Österreichers:

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Als damals 14-Jähriger wagte Vanek den Sprung nach Nordamerika an die Sioux Falls O'Gorman Highschool. Nach seinem Abschluss wechselte er an die University of Minnesota und empfahl sich bei den dort ansässigen Golden Gophers (Bild) für die NHL.

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Im Jahr 2003 wurde Vanek im NHL-Draft an Nummer fünf von den Buffalo Sabres ausgewählt. So früh wie noch kein Österreicher zuvor.

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Sein Debüt in der besten Liga der Welt musste aber noch warten. In der Saison 2003/04 spielte er noch ein weiteres Jahr für die Gophers, 2004/05 (NHL-Lockout) schnürte er eine Saison für die Rochester Americans, dem AHL-Farmteam der Sabres, die Schuhe.

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Am 5. Oktober 2005 betrat der gebürtige Badener gegen die New York Islanders erstmals NHL-Eis und leistete bei 16:24 Minuten Eiszeit gleich einen Assist. Sein erstes Tor gelang ihm am 9. November gegen die Carolina Hurricanes.

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In der Saison 2006/07 gelang Vanek mit 84 Punkten (43 Tore/41 Assists) in 82 Spielen und +47 (NHL-Bestwert) endgültig der Durchbruch. Er scheiterte mit den Sabres im Conference Final an den Ottawa Senators.

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Vanek unterschrieb nach dem Playoff-Aus einen neuen Sieben-Jahres-Vertrag bei Buffalo über 50 Millionen Dollar, der ihn mit 10 Mio. im ersten Vertragsjahr zum damals bestbezahlten NHL-Spieler machte.

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Vanek trug insgesamt 22 Mal (10 Tore/11 Assists) das Trikot der Österreichischen Nationalmannschaft. Unter anderem bei der siegreichem Heim-B-WM 2008 in Innsbruck.

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Am 13. Dezember 2008 erzielte er gegen die New Jersey Devils das 10.000 NHL-Tor in der Klubgeschichte der Sabres. Zudem verbuchte er in dieser Saison ligaweit die meisten Powerplay-Tore (20).

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2009 wurde Vanek als erster Österreicher für ein All-Star-Game der NHL nominiert. 

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Insgesamt jubelte Vanek in seiner NHL-Karriere über elf Hattricks. Am 10. April 2010 gelang ihm jedoch ein ganz besonderes Kunststück: Beim 5:2-Auswärtssieg bei den Ottawa Senators erzielte er vier Treffer. Das gelang ihm danach nie wieder.

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Als die NHL-Saison 2012/13 aufgrund eines Lockouts zunächst ausgesetzt wurde, ergriffen die Graz99ers die Chance und holten Vanek in jene Stadt zurück, in der er aufwuchs.

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Am 5. Oktober gab Vanek gegen Medvescak Zagreb sei Debüt und trug sich auch gleich in die Torschützenliste ein. Insgesamt verbuchte er in elf Spielen 15 Punkte (5/10).

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Zu Beginn der Saison 2013/14 wurde der ÖEHV-Star zusammen mit Steve Ott zum Co-Kapitän der Buffalo Sabres ernannt. Er bekleidete dieses Amt jedoch nur einen Monat, denn...

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... am 29. Oktober 2013 wechselte er im Zuge eines Trades zu den New York Islanders.

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Dort war er Teamkollege von Michael Grabner und konnte mit 44 Punkten (17/27) in 47 Spielen auch durchaus überzeugen. Dennoch musste Vanek in dieser Spielzeit ein weiteres Mal das Team wechseln.

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Zunächst standen aber noch die Olympischen Winterspiele in Sotschi auf dem Programm, bei denen er die Österreicher als Kapitän anführte. Das aus ÖEHV-Sicht eigentlich erfolgreiche Turnier endete mit dem "Sauf-Gate" vor dem K.o.-Duell mit Slowenien (0:4), in das auch Vanek verwickelt war, unrühmlich. Vanek streifte danach nie wieder das Team-Dress über.

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Für die heiße Phase und die Playoffs wurde er von den Montreal Canadiens zur Trade Deadline geholt. Die Kanadier scheiterten schließlich im Conference Final mit 2:4 an den New York Rangers.

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Im Sommer 2014 unterschrieb Vanek wie erwartet in seiner neuen Heimat - bei den Minnesota Wild. Der Vertrag: 19,5 Millionen Dollar über drei Jahre.

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Der Flügelstürmer blühte im defensiven System von Head Coach Mike Yeo nie so richtig auf und wurde darum im Sommer 2016, ein Jahr vor dem eigentlichen Ende seines Arbeitspapiers, von den Wild aus dem Vertrag gekauft. Kleiner Trost: Minnesota musste Vanek die kommenden zwei Saisonen insgesamt weitere vier Mio. Dollar zahlen. Sein neuer Klub für die Spielzeit 2016/17 waren die Detroit Red Wings.

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Wie bereits 2014 wurde er zur Trade Deadline abgegeben. Diesmal zu den Florida Panthers, mit denen er jedoch die Playoffs verpasste. Seine persönliche Ausbeute: 10 Punkte (2/8) in 20 Spielen.

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Vor der Saison reaktivierte die NHL mit dem World Cup of Hockey (vormals Canada Cup) ein altes Format. Vanek wurde für Team Europe nominiert und erreichte mit diesem das Finale, in dem die Europäer Team Canada im Best-of-Three-Modus jedoch 0:2 unterlagen. Dem Österreicher gelang in sechs Spielen ein Assist.

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In der Saison 2017/18 unterschrieb Vanek erneut einen Einjahres-Vertrag - diesmal bei den Vancouver Canucks. Nach 41 Punkten (17/24) in 61 Spielen war das Gastspiel zu Ende, denn...

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... die Columbus Blue Jackets sicherten sich zur Trade Deadline die Dienste des Österreichers. Vanek wusste in Ohio durchaus zu überzeugen und hatte mit 15 Punkten (7/8) in 19 Spielen einen erheblichen Anteil am Playoff-Einzug der Jackets. In diesen war allerdings gegen die Washington Capitals - den späteren Stanley-Cup-Gewinner - bereits in der ersten Runde Endstation. Vaneks Bilanz: Ein Tor und ein Assist in sechs Spielen.

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Seine 14. und zugleich letzte NHL-Saison bestritt Vanek dann wieder in Detroit. Am 4. Jänner 2019 feierte er Jubiläum und erzielte in seinem 1000. NHL-Spiel (Grunddurchgang) beim 4:3-Overtimesieg gegen die Nashville Predators sogar einen Treffer. Anthony Mantha und Co. freuten sich mit ihrem Teamkollegen.

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Am 23. März 2019 stand Thomas Vanek zum letzten Mal in seiner Karriere gegen die Vegas Golden Knights auf NHL-Eis. Nach 1029 Spielen im Grunddurchgang, in denen er 373 Tore und 416 Assists verbuchte, und zusätzlich 69 Playoff-Spielen mit 21 Treffern und 15 Assists. Am 25. Februar 2020 folgte die Verkündung des Karriere-Endes, nachdem sich zur Trade Deadline kein letzter Anlauf auf den ersten Stanley Cup mehr ergab.

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