HC TIWAG Innsbruck - Die Haie HC TIWAG Innsbruck - Die Haie HCI
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Endstand
4:5
1:0 , 1:4 , 2:1
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Innsbrucker Haie brechen in Unterzahl auseinander

Ferencvaros verwertet gegen Innsbruck drei von vier Powerplay-Gelegenheiten alleine im Mitteldrittel. Gleichzeitig fertig Bozen Fehervar ab und bringt dadurch Spannung ins Rennen der beiden ungarischen Vereine.

Innsbrucker Haie brechen in Unterzahl auseinander

Am 49. Spieltag der win2day ICE Hockey League verliert Schlusslicht Innsbruck mit 4:5 gegen FTC Budapest.

In einem engen ersten Drittel erarbeiten sich die Innsbrucker leichte Vorteile, beim 1:0 für die Haie ist trotzdem etwas Glück vonnöten: Benkers Schuss prallt vom Gestänge auf den Rücken von Ferencvaros-Goalie Balizs und von dort ins Tor (13.). Im zweiten Drittel legt Benker früh das 2:0 nach (21.), er vollendet den Solo-Breakaway. Mit einer Strafe gegen Bär beginnt sich das Blatt aber zugunsten der Ungarn zu wenden. Kestila verwertet gleich das erste Überzahlspiel zum 2:1-Anschlusstreffer für Ferencvaros (24.), Tammela stellt nach einem idealen Coulter-Zuspiel den 2:2-Ausgleich her (27.). Wenig später gelingt Kestila sein zweites Powerplay-Tor des Spiels (27.), indem er einen Bengtsson-Blueliner ins Tor abfälscht.

Innsbrucker Penalty Kill zerfällt im Mitteldrittel

Gleich in der nächsten Powerplay-Gelegenheit glänzt Bengtsson selbst als Torschütze, diesmal landet sein Schuss von der Blauen ohne Hilfe im Kasten (36.). Ferencvaros hält zu diesem Zeitpunkt bei einer Powerplay-Quote von 100 Prozent. Erst im Schlussdrittel kommen die Tiroler zurück. Wilkins schlägt einen Abpraller aus der Luft ins Tor und entfacht mit dem 3:4-Anschlusstreffer wieder Hoffnungen bei den Innsbruckern. Greens Treffer für die Ungarn zum 3:5 (57.) ist noch immer nicht das Ende für die Tiroler, sie kommen eineinhalb Minuten vor Schluss durch Corbeil wieder auf einen Treffer heran. Der Ausgleich gelingt den Haien aber nicht mehr, am Ende sichert sich Ferencvaros die drei Punkte.

Bozen hat keine Mühe mit Fehervar

Auf der anderen Seite des Brenners ist der zweite ungarische Verein der win2day ICE Hockey League in Bozen zu Gast. Die Füchse haben mit Fehervar keine große Mühe und siegen mit 5:2.

Fehervar fasst in Person von Verteidiger Messner schon nach 21 Sekunden die erste Strafe aus, Pollock verwertet gleich dieses erste Überzahlspiel der Bozener zum 1:0. Gildon legt am Ende eines Solo-Breakaways den zweiten Treffer der Südtiroler nach (16.), Schneider stellt noch vor der ersten Drittelpause auf 3:0.

Zum Start des zweiten Drittels wechselt Fehervar-Headcoach Dent seinen Torhüter. Horvath, der neue Mann im Kasten, macht sich auch ganz gut und hält seinen Kasten lange dicht, auf der anderen Seite kann Mihaly auch für die Ungarn anschreiben (34.). In Spielminute 37 muss allerdings auch Horvath hinter sich greifen, Misley erhöht auf 4:1 für den HC Bozen. Spätestens nach Gildons zweitem Tor zum 5:1 (49., PP) ist das Spiel gelaufen, Gerlach stellt mit einem überraschenden Shorthander 26 Sekunden vor Schluss den 5:2-Endstand her.

Ungarisches Rennen um Platz zehn spitzt sich zu

Mit 57 Punkten steht Fehervar weiter auf Tabellenplatz zehn. Ferencvaros folgt mit einem einzigen Zähler Rückstand, hat aber ein Spiel mehr absolviert. Die Entscheidung, welches Team aus Ungarn in die Pre-Playoffs kommt, könnte so erst am letzten Spieltag im direkten Duell fallen.

Innsbruck ist bereits fix letzter, der HC Bozen steht mit 86 Punkten auf Platz drei.

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