NEWS

Doping-Schock! ÖEHV-Teamspieler wird für zwei Jahre gesperrt

Kilian Zündel fasst wegen eines Doping-Vergehens eine Sperre bis September 2028 aus. Die Graz99ers entlassen ihn fristlos.

Doping-Schock! ÖEHV-Teamspieler wird für zwei Jahre gesperrt Foto: © GEPA

Ein Doping-Fall erschüttert das österreichische Eishockey.

Kilian Zündel hat gegen die Anti-Doping-Regularien des internationalen Eishockeyverbandes (IIHF) verstoßen und wird demnach für zwei Jahre bis September 2028 gesperrt.

Von seinem Klub, den Graz99ers, wurde der Vorarlberger daraufhin fristlos entlassen.

Keine Rechtsmittel eingelegt

Zündel soll am 30. April 2026 - nach Beendigung der Saison in der win2day ICE Hockey League - eine intravenöse Infusion von insgesamt mehr als 100 ml innerhalb eines Zeitraumes von 12 Stunden verabreicht bekommen haben.

Dies verstößt gegen die Anti-Doping-Bestimmungen der WADA (World Anti-Doping Agency) und derer sogenannten "Prohibited List 2026".

Zündel hat die Rechtsmaßnahme akzeptiert und auf jegliche Rechtsmittel verzichtet.

Zündel: "Völlig bewusst, dass ich einen Fehler gemacht habe"

Zündel erklärt: "Mir ist natürlich völlig bewusst, dass ich einen Fehler gemacht habe. Umso wichtiger ist es mir jedoch, loszuwerden, dass ich keinerlei verbotene, gegen die Dopingbestimmungen verstoßende Substanzen zu mir genommen oder verabreicht bekommen habe."

Es hätte sich nach einer kräfteraubenden Saison lediglich "um eine der Regeneration dienende Vitamin-Infusion" gehandelt.

Jerich: "Trifft uns aus völlig heiterem Himmel"

99ers-Präsident Herbert Jerich zeigt sich in einem Statement geschockt: "Diese Situation trifft uns aus völlig heiterem Himmel. Wir sehen damit aber ganz klar unsere Werte sowie die Werte eines fairen, sauberen Sports verletzt."

Beim Thema Doping zeige man eine absolute Null-Toleranz. "Unsere Spieler wurden und werden regelmäßig und engmaschig von der NADA (Nationale Anti-Doping-Agentur, Anm.) getestet und alle diese Tests waren bislang ausnahmslos negativ", so Jerich.

Kommentare