Österreichs Top-Teams fordern Champion Bozen

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Am Freitag startet die Jagd auf den HC Bozen. Die Südtiroler holten sich im April überraschend den EBEL-Titel und werden in dieser Saison von Beginn weg als Titelkandidat in der Erste Bank Eishockey Liga gehandelt.

Als Herausforderer gelten Österreichs "Große Vier", RB Salzburg, Vienna Capitals, BW Linz und der KAC.

Dank starker Zahlen aus der Saison 2017/18 und den Erfolgen der EBEL-Klubs in der laufenden Champions Hockey League (CHL) präsentiert sich die Liga zum Saisonstart im besten Licht.

Mit 2,228 Mio. Zuschauer übertraf die EBEL (bei allerdings auch mehr Spielen) sogar die heimische Fußball-Bundesliga.

"Das zeigt, dass die Liga auf dem richtigen Weg ist", freut sich Liga-Präsident Peter Mennel.

Mennel hebt auch die Ausgeglichenheit hervor. In den vergangenen sieben Jahren gab es fünf verschiedene Champions, in den vergangenen vier Jahren stand jedes Team zumindest einmal im Playoff. Zudem wurden in der vergangenen Saison 47 Prozent der Spiele mit nur einem Tor entschieden, im Playoff ging es zwölfmal in die Verlängerung (Rekord).

So wie schon zuletzt sind auch heuer Sky (ca. 50 Livespiele) und ServusTV (40-45 Spiele im Livestream auf servushockeynight.com) die TV-Partner der Liga.

Freiluft-Spiele in Zagreb und Derbys zu Weihnachten

Der Freitag gehört Sky, der Sonntag ServusTV, die unbeliebten Donnerstag-Partien werden eingestellt, gibt EBEL-Manager Christian Feichtinger bekannt. Als Highlights wird es in dieser Saison wieder Freiluftspiele in Zagreb und sechs regionale Derbys zur Weihnachtszeit geben.

Dass die Liga auch sportlich gut dasteht, davon konnten sich die Fans in den vergangenen Wochen überzeugen.

Bozen, Salzburg und die Capitals liegen in der CHL allesamt auf Aufstiegskurs und haben bisher Top-Vereine aus Schweden, Schweiz und Finnland hinter sich gelassen.

"Unsere Vereine haben es geschafft, dass die EBEL im Ranking der zwölf Ligen nach vorne gerückt ist. Es freut uns, dass wir die DEL überholen konnten und nun auf Rang fünf liegen", sagt Mennel.

EBEL-Auftakt mit Schlagerspiel für Salzburg und Capitals

Salzburg (zu Hause gegen den KAC) und die Vienna Capitals (in Linz) steht auch gleich zu Saisonbeginn ein Schlagerspiel bevor, Bozen startet mit einem Heimspiel gegen die Graz 99ers, Schlusslicht der vergangenen Saison.

Die Südtiroler haben die Mannschaft wie zuletzt stets umgebaut, haben den Kader diesmal aber schon früh zusammen.

"Wir haben 13 neue Spieler, das ist Durchschnitt der letzten Jahre. Aber es ist eine große Hilfe, dass wir am Anfang der Saison schon komplett waren", sagt der neue HCB-Kapitän Anton Bernard.

Die Bozener haben unter anderem Mike Blunden und Daniel Catenacci geholt, die noch in der vergangenen Saison je ein NHL-Spiel absolviert haben. Auch Brett Findlay wird hoch gehandelt.

Linz und KAC als seriöse Herausforderer

Vizemeister Salzburg, die zweifachen EBEL-Champions aus Wien und Linz sowie Rekordmeister KAC gelten als aussichtsreichste Herausforderer.

Salzburg hat nur wenige Änderungen im Kader vorgenommen, die Capitals haben mit dem ehemaligen NHL-Cheftrainer Dave Cameron einen Star an der Bande. Linz hat so wie der KAC einen großen Umbruch vollzogen.

Textquelle: © APA

EBEL: Das ist 2018/19 vom Dornbirner EC zu erwarten

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