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Black-Wings-Sponsor reagiert scharf

Die Offensive von Black-Wings-Präsident Peter Freunschlag sorgt für Reaktion:

Black-Wings-Sponsor reagiert scharf Foto: © GEPA

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Peter Freunschlag, Präsident der Black Wings Linz, ging im Vorstands-Streit um die Personalie Christian Perthaler am Montag mit einem offenen Brief in die Offensive (HIER nachlesen>>>).

Wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" berichten, gibt es daneben noch einen zweiten Brief, der an die Sponsoren ging. Darin erklärt der Präsident sich selbst und seinen Schritt, den Verein umzustrukturieren.

"Als alleiniger Verantwortlicher und alleinig haftender Obmann bin ich verpflichtet, auch für die Zukunft unseren Verein zu schützen, und war daher gezwungen, eine Entscheidung des nicht in das Tagesgeschäft involvierten Vorstandes nicht zu akzeptieren", so Freunschlag. "Ich musste daher den Verein umorganisieren, um in der Krise bestehen zu können."

Die Antwort des ersten Groß-Sponsors, der "Oberösterreichischen Versicherung", folgt aber prompt. Generaldirektor Josef Stockinger stellt sich auf die Seite von Christian Perthaler und lehnt die Schritte des Präsidenten klar ab.

Freunschlag solle "vom hohen Ross heruntersteigen"

Das Unternehmen habe sich nie in Vereins-Belange eingemischt, lehne eine "Ich-AG" aber ab. Das Vereinsrecht kenne ohnehin keinen "alleinig haftenden und verantwortlichen Obmann", diese Behauptung sei eine rechtliche Verdrehung und "Pervertierung des Vereinsprinzips". "Die Zeit der One-Man-Show ist vorbei!"

Die Corona-Krise beschäftige zwar alle Unternehmen und Vereine, solle aber nicht mit der davon unabhängigen, schwierigen Lage der Black Wings vermischt werden.

Abschließend gibt es vom Generaldirektor ein deutliches Bekenntnis zur Person Perthaler und eine drastische Empfehlung:

"Im Übrigen darf ich Ihnen ganz offen sagen, dass wir als Motivator und Bindeglied zum Verein und auch als Sponsorpartner mit Handschlagqualität immer die Person Christian Perthaler gesehen haben. Ohne ihn stünde der Verein nicht so da. Ohne ihn gäbe es auch viele Sponsoren nicht (mehr). Diese Lücke werden Sie sicher niemals füllen können. Ich rate Ihnen einfach, vom selbstgefällig hohen Ross herunterzusteigen."

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