Red Bull Salzburg will eine CHL-Premiere

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Wenn der EC Red Bull Salzburg am Dienstag (20:00 Uhr) zum CHL-Achtelfinale im französischen Rouen antritt, geht es um eine historische Premiere: Den ersten Sieg eines österreichischen Klubs in einem K.o.-Duell der Champions Hockey League, der gleichzeitig die erste Viertelfinal-Teilnahme bedeuten würde.

Die Entscheidung fällt zwar erst im Rückspiel am 20. November in Salzburg, aber den Grundstein will man schon jetzt legen. Dabei ist der Gegner kein No Name: Sieben der vergangenen elf französischen Meisterschaften hat sich Rouen gesichert. Die Stadt in der Normandie gilt längst als so etwas wie Frankreichs "Hockey Town". In der laufenden Saison haben die Dragons alle ihre 15 bisherigen Ligaspiele gewonnen und führen die Tabelle fünf Punkte vor Grenoble an.

Die Salzburger liegen in der heimischen EBEL nach 17 Runden auf Rang vier.

"Das erste Spiel wird sicher schon ausschlaggebend für das Gesamtergebnis sein, daher wollen wir einen guten Start erwischen und das Spiel gewinnen", erklärt Salzburg-Verteidiger Dominique Heinrich vor der Abreise nach Frankreich. Rouen habe in der Gruppenphase überzeugt, ließ dort als Zweiter hinter Oulun Kärpät (FIN) die Nürnberg Ice Tigers und Mountfield HK aus Tschechien hinter sich. "Wir müssen uns auf einen starken Gegner vorbereiten."

Die Salzburger müssen in der 2.750 Zuschauer fassenden Ile Lacroix auf jeden Fall auf die rekonvaleszenten Thomas Raffl, Brent Regner, Alexander Cijan und Florian Baltram verzichten. Erklärtes Ziel ist der Aufstieg.

Schon zweimal im Achtelfinale

"Wir haben gute Chancen, eine Runde weiterzukommen", meint Heinrich. "Aber es sind nur noch starke Mannschaften im Bewerb und wir werden jeden Gegner gleich behandeln, egal ob er aus Frankreich, Schweden oder aus der Schweiz kommt."

Salzburg erreichte 2014/15 sowie in der Vorsaison bereits jeweils das Achtelfinale des 2014 in der jetzigen Form gegründeten Bewerbs, scheiterte dort aber an den schwedischen Clubs Lulea bzw. Växjö Lakers.

2018 scheinen die Chancen ungleich größer - auch wenn es gegen das mit Abstand beste Team Frankreichs geht.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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